Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

An den Ruder-EM in Glasgow qualifizieren sich drei weitere Schweizer Boote für die A-Finals. Roman Röösli im Einer und Titelverteidiger Michael Schmid im Leichtgewichts-Einer gewinnen ihre Halbfinals.

Schmid unterstrich mit einer starken Leistung, dass Gold erneut über ihn führen wird. Der 30-jährige Luzerner distanzierte den zweitplatzierten Italiener Martino Goretti um 3,2 Sekunden. Dabei war es alles andere als ein gewöhnlicher Halbfinal. Weil die Startanlage streikte und sämtliche Boote beschädigt wurden, fand das Rennen knapp drei Stunden später wie geplant statt, und dies erst noch unter schwierigeren Bedingungen. Heftiger Mit- und Seitenwind machten die zweite Streckenhälfte zur Herausforderung.

Röösli musste für den Sieg deutlich härter kämpfen. Bei den drei Zwischenzeiten passierte der 24-jährige Luzerner als Zweiter, am Ende lag er 72 Hundertstelsekunden vor dem Russen Wladislaw Rjabtschew. Dennoch musste er den Endspurt noch nicht auspacken. Röösli hatte bereits den Vorlauf für sich entschieden und bestätigte, dass er ein heisser Titelanwärter ist. Dies umso mehr, als der fünffache tschechische Weltmeister Ondrej Synek, der ihn bei der Weltcup-Regatta in Belgrad als Einziger bezwungen hatte, in Schottland nicht am Start ist.

Auch der Doppelzweier mit Nico Stahlberg und Barnabé Delarze erreichte als Dritter des Halbfinals den A-Final. Das Duo erlebte einen Schreckmoment, kam ihm doch ein Schwan in die Quere, als es auf den letzten 200 m zum Endspurt ansetzte. Beide trafen mit einem Ruder in vollem Tempo das Tier, was das Boot massiv abbremste. Deshalb waren die Briten Harry Leask/Jack Beaumont und die Polen Miroslaw Zietarski/Mateusz Biskup deutlich schneller. So oder so ist davon auszugehen, dass sich Stahlberg/Delarze am Sonntag noch steigern werden, da sie den ersten gemeinsamen Wettkampf im Doppelzweier bestreiten.

Bereits am Donnerstag hatte sich Skiff-Weltmeisterin Jeannine Gmelin für den A-Final qualifiziert. In diesem startet die 28-jährige Ustermerin, die seit dem 5. Platz an den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro ungeschlagen ist, als klare Favoritin. Auch der Leichtgewichts-Doppelzweier mit Patricia Merz und Frédérique Rol, der am Freitag den Hoffnungslauf gewonnen hat, kann mit einem Podestplatz liebäugeln. Somit kämpfen am Sonntag fünf Schweizer Boote um die Medaillen.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.










Umfrage zu SWI swissinfo.ch

Online-Umfrage ausfüllen: Tastatur und eintippen close-up

Liebe Auslandschweizer, sagen Sie uns Ihre Meinung.

Meinungsumfrage

SDA-ATS