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Nach einer Drohung gegen Polizisten und Ärzte steht ein Polizeifahrzeug vor dem Eingang des St. Marienkrankenhauses in Ludwigshafen.

Keystone/DPA dpa/A9999/_MAXIMILIAN PERSEKE

(sda-ats)

Aus Ärger über seinen Arzt hat ein Mann in Deutschland Drohungen ausgestossen und damit einen grossen Polizeieinsatz in Ludwigshafen ausgelöst. Schwer bewaffnete Beamte wurden in die Stadt geschickt, um ein Spital und mehrere Arztpraxen zu überprüfen und zu schützen.

Am Mittag gab die Polizei dann eine erste Entwarnung. Die bis dahin erfolgten Überprüfungen seien allesamt negativ verlaufen und hätten keine konkrete Gefährdungssituation ergeben, teilte das Polizeipräsidium Rheinpfalz am Freitag mit.

Hintergrund für den Einsatz war der Hinweis einer Zeugin. Diese habe nach eigener Aussage am Freitagmorgen an einer Bushaltestelle einen unbekannten Mann getroffen, der gedroht habe, Ärzte und Polizisten töten zu wollen.

Unter der Kleidung des Mannes habe die Frau ein kleines Kästchen und mehrere Drähte gesehen - ähnlich eines Langzeit-EKG. Die Polizei erklärte, dabei könne es sich auch um einen Sprengstoffgürtel handeln. Anschliessend sei der Mann in einen Bus in Richtung des St. Marienkrankenhauses gestiegen.

Daraufhin schützte und überprüfte die Polizei zunächst das St. Marienkrankenhaus in Ludwigshafen sowie mehrere Arztpraxen entlang der gesamten Buslinie.

Nach einer mehrstündigen Fahndung wurde schliesslich ein Tatverdächtiger in Gewahrsam genommen Der später festgenommene 27-Jährige war den Ermittlern bereits wegen Gewalt-, Drogen- und Diebstahlsdelikten bekannt.

Auf die Frage nach dem vermeintlichen Sprengstoffgürtel erklärte der unter Drogeneinfluss stehende Mann, es habe sich dabei um sein Mobiltelefon mit Kopfhörerkabel gehandelt. Er wurde nach dem polizeilichen Massnahmen entlassen.

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SDA-ATS