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In Süditalien sind erneut Dutzende Bootsflüchtlinge gestrandet. Es wird der Beginn einer weiteren Flüchtlingswelle befürchtet. Bei verschiedenen Transporten kamen mindestens zwei Menschen ums Leben.

Etwa 20 afrikanische Migranten landeten am Sonntag unweit der sizilianischen Stadt Agrigent. Es handelte sich um die vierte Migrantenlandung in Süditalien in den vergangenen fünf Tagen.

Schlepper hatten am Samstag 18 nordafrikanische Migranten, darunter acht Minderjährige, vor der Küste der sizilianischen Stadt Licata von einem Boot ins Meer geworfen. Ein minderjähriger Nordafrikaner ertrank, wie italienische Medien berichteten. Die anderen konnten den Strand erreichen.

Gute Wetterbedingungen

Erst vor wenigen Tagen waren 30 Migranten in der Gegend gelandet. Die italienischen Behörden befürchten, dass wegen der guten Wetterbedingungen eine neue Flüchtlingswelle aus Nordafrika in Richtung Süditalien beginnen könnte.

Schlepper hatten am Donnerstag 45 afghanische Migranten vor der Küste Kalabriens bei Locri von einem Boot ins Meer geworfen. Ein Mensch ertrank, vier Personen wurden in ein Spital eingeliefert.

Einige Migranten wurden mit Verletzungen behandelt. Sie sollen von den Schleppern geschlagen worden sein. Das Boot war vor vier Tagen aus Griechenland abgefahren.

SDA-ATS