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Kampf in der Düne: Milizen liefern sich blutige Gefechte im Süden Libyens, dutzende Menschen sterben. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/MOHAMED BEN KHALIFA

(sda-ats)

In Libyen sind am Donnerstag bei Gefechten rivalisierender Milizen Dutzende Menschen ums Leben gekommen. Militär- und Ärztevertreter sprachen von mindestens 60 Toten.

Den Angaben zufolge griff eine Brigade von Kämpfern aus der westlibyschen Stadt Misrata den Luftwaffenstützpunkt Brak Al-Schati im Süden des Landes an, den sie kürzlich einer feindlichen Gruppe mit Verbindungen zur Libyschen Nationalarmee (LNA) überlassen hatte.

Die LNA wird angeführt von Rebellenkommandant Chalifa Haftar und kontrolliert den Osten des Landes. Haftar will sich nicht unter das Kommando der von den Vereinten Nationen anerkannten Einheitsregierung stellen.

Der Streit verhindert die Einheit des seit 2011 von einem Bürgerkrieg zerrütteten Landes und auch einen erfolgreichen Kampf gegen Schlepperorganisationen. Libyen gilt als zentrales Land auf dem Weg von afrikanischen Migranten über das Mittelmeer nach Italien.

SDA-ATS

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