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Land unter in Loudi in der Provinz Hunan: Bewohner müssen in Schlauchbooten aus ihren Häusern evakuiert werden.

KEYSTONE/EPA FEATURECHINA/GUO QUAN

(sda-ats)

Bei starken Regenfällen und Überschwemmungen im Süden und im Zentrum Chinas sind in den vergangenen Tagen womöglich dutzende Menschen ums Leben gekommen. Aus der südlichen Provinz Guangxi wurden mindestens 16 Tote und zehn Vermisste gemeldet.

In der benachbarten Provinz Hunan im Zentrum des Landes wurden am Samstag bei einem Erdrutsch mindestens fünf Menschen getötet, wie die Nachrichtenagentur Xinhua am Montag berichtete. Auch hier gab es Vermisste.

In Guangxi stürzten infolge der Regenfälle 600 Häuser ein, 6500 weitere Häuser wurden beschädigt. Tausende Hektar Ackerland wurden überschwemmt. Der Schaden belaufe sich umgerechnet auf etwa 200 Millionen Franken, berichtete Xinhua unter Berufung auf örtliche Behörden. Fast 90'000 Menschen seien in anderen Unterkünften untergebracht worden.

Nach dem Erdrutsch in Hunan wurden am Montag noch vier Menschen vermisst. 300'000 Menschen mussten in der Region wegen der tagelangen Regenfälle ihre Häuser verlassen, 6000 Gebäude wurden zerstört. In Hunan vernichtete der starke Niederschlag zudem 295'000 Hektar Ackerland.

In der Provinz Guizhou im Südwesten Chinas waren seit dem 22. Juni bereits zehn Menschen durch Überschwemmungen ums Leben gekommen, wie die örtlichen Behörden vergangene Woche mitgeteilt hatten.

Eine gigantische Schlamm- und Gerölllawine hatte zudem erst am 26. Juni 62 Häuser im Dorf Xinmo in der Provinz Sichuan unter sich begraben. Mindestens zehn Menschen kamen ums Leben, 73 Menschen werden weiterhin vermisst. Bislang wurden lediglich drei Überlebende gefunden - ein Paar mit einem Baby.

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SDA-ATS