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Beim Vorgehen der Polizei gegen eine nicht genehmigte Demonstration in Algerien sind nach Angaben der Opposition dutzende Menschen verletzt worden.

Bei Auseinandersetzungen in der Hauptstadt Algier habe es am Samstag 42 Verletzte unter seinen Anhängern gegeben, sagte der Präsident der oppositionellen Sammlungsbewegung für Kultur und Demokratie (RCD), Saïd Sadi, der Nachrichtenagentur AFP.

Die algerische Nachrichtenagentur APS berichtete unter Berufung auf Polizeikreise, es seien sieben Beamte verletzt worden, zwei von ihnen schwer. Fünf Demonstranten seien festgenommen worden.

Rund 300 Demonstranten hatten sich in Algier trotz eines Demonstrationsverbots vor dem Sitz der oppositionellen RCD versammelt, um zum Parlamentsgebäude zu ziehen.

Ein massives Polizeiaufgebot verhinderte aber den Protestmarsch, Regierungskritiker und Sicherheitskräfte lieferten sich Auseinandersetzungen. Die RCD hatte zunächst von fünf Verletzten gesprochen und erklärt, unter ihnen sei auch der Fraktionschef der RCD im algerischen Parlament, Othmane Amazouz.

Mit der Demonstration wollte die Partei gegen den seit 1992 geltenden Ausnahmezustand und die politische Unterdrückung durch die Regierung protestieren. Bei Protesten in Algerien starben in den vergangenen Wochen mindestens fünf Menschen. Mehr als 800 weitere wurden verletzt.

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SDA-ATS