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Bernie Ecclestone geht in die Offensive. Der zum Ehrenpräsident degradierte 86-Jährige hat sich kritisch über seine Nachfolger in der Formel 1 geäussert.

"Im Grunde wollen sie nicht, dass ich zu den Rennen komme", sagte der Brite der Tageszeitung "Daily Mail" über die neue Führung um Nachfolger Chase Carey. Ecclestone war im Januar nach Jahrzehnten als Geschäftsführer der Rennserie abgelöst worden und seither nur noch bei wenigen Grand Prix dabei. Carey habe seinem Büro mitgeteilt, es gebe nicht genügend Büros an der Strecke, erklärte Ecclestone.

Der 86-Jährige kritisierte auch die Arbeitsmoral der neuen Führung. "So weit ich sehe, haben sie bisher noch nichts geschafft. Sie sagten, sie würden nicht reden, sondern handeln. Sie sagten, ich würde plaudern, bevor ich irgendetwas tue. Das stimmt nicht. Ich habe die Dinge im Stillen erledigt. Alles was sie tun, ist reden", erklärte Ecclestone.

Auch zu seinem Abschied fand der Brite klare Worte: "Ich habe mich nicht entschieden zu gehen. Ich wurde gefeuert." Mit seiner neuen Aufgabe als Ehrenpräsident der Formel 1 zeigte er sich unzufrieden. "Sie haben mich auf so einen hohen Posten in der Firma befördert, dass ich nicht sehen kann, was passiert", sagte Ecclestone.

Ecclestone kündigte zudem an, London nach 80 Jahren zu verlassen und in die Schweiz umzusiedeln. Mit seiner brasilianischen Frau werde er nach Gstaad umziehen. "Seit fast 30 Jahren habe ich bereits einen Wohnsitz in der Schweiz", sagte Ecclestone. Aus geschäftlichen Gründen sei er aber zuvor nicht in der Lage gewesen, London zu verlassen. "Dies kümmert mich nun nicht mehr. Ich kann einfach rüber gehen und dort leben."

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SDA-ATS