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EDU-Delegierte nehmen Atomausstieg in ihr Parteiprogramm auf

Die Delegierten der Eidgenössisch-Demokratischen Union EDU haben sich am Samstag in Solothurn für den Ausstieg aus der Atomenergie ausgesprochen. Die Schweiz könne auf Atomstrom verzichten - dazu müssten alternative Energien gefördert werden.

Zwei Drittel der rund 70 Delegierten hätten für den Atomausstieg gestimmt, sagte Maximilien Bernhard, politischer Sekretär der EDU, der Nachrichtenagentur SDA. Bisher forderte die EDU, dass die Schweiz 100 Prozent ihres Elektrizitätsbedarfs mit inländischer Stromproduktion decke - auch mit Atomstrom.

Nun ist der Atomausstieg Teil des neuen Aktionsprogramms, das die EDU-Delegierten ebenfalls am Samstag verabschiedeten. Darin sind auch die EDU-Positionen zur Sanierung des öffentlichen Finanzhaushalts, für ein Import- und Herstellungsverbot von gentechnisch veränderten Organismen oder zur Familienpolitik enthalten.

Die EDU-Delegierten erneuerten zudem das Präsidialkomitee der Partei: Emanuel Schardt wird neuer Generalsekretär für die Romandie. Parteipräsident Hans Moser wurde einstimmig in seinem Amt bestätigt.

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