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Nach seinem Speedrekord an der Eigernordwand lässt sich der Urner Extrembergsteiger Dani Arnold von der Alpinisten-Szene feiern. Auch der bisherige Rekordhalter Ueli Steck habe ihm gratuliert, berichtete Arnold.

Er hatte am Mittwoch die Wand in 2 Stunden 28 Minuten durchstiegen und damit die bisher schnellste Zeit von Steck um 20 Minuten unterboten.

"Ich fand es fair, dass ich Ueli das persönlich mitteile", berichtete Arnold am Donnerstag in der Sendung "10vor10" des Schweizer Fernsehens. "Ich schrieb ihm ein SMS, weil er ja im Moment im Himalaya ist." Steck habe zurückgeschrieben und ihm gratuliert.

Der 27-jährige Arnold war am Mittwoch um 09.05 Uhr auf dem ersten Band in die legendäre Wand oberhalb von Grindelwald eingestiegen und hatte sie im Alleingang über die klassische Heckmair-Route mit ihren 4000 Klettermetern durchklettert. Um 11.33 Uhr stand er auf dem Gipfel.

Für die Speed-Begehung habe er nicht speziell trainiert, beteuerte Arnold gegenüber dem "Outdoorblog" des Zürcher "Tages-Anzeiger". "Nein, ich stieg nicht mit der Einstellung ein, einen neuen Rekord zu machen. Ich bin vorher noch gar nie solo durch die Eiger-Nordwand geklettert", sagte der Urner.

"Ziemlich schnell unterwegs"

"Am Anfang dachte ich noch, es laufe nicht so gut. Der untere Teil ist ja recht streng. Als ich im Götterquergang erstmals auf die Uhr schaute, war es 10.44 Uhr", berichtete Arnold. "Ich realisierte, dass ich doch ziemlich schnell unterwegs war. Erst da kam die Motivation richtig auf."

Das "Outdoorblog" wies auf einen Unterschied zwischen den beiden jüngsten Rekorden hin: Steck habe eine Winter-Begehung gemacht, Arnold eine so genannte Sommer-Begehung. Im Sommer ist der 30 Meter lange Hinterstoisser-Quergang nicht frei kletterbar. Arnold hielt sich deshalb an einem alten Fixseil fest.

"Sicher ist man so etwas schneller, aber unwesentlich", sagte Arnold. "Wäre ich nur zwei, drei Minuten schneller gewesen als Ueli Steck, wäre das ein Diskussionspunkt."

Für Schlagzeilen hatte Arnold schon 2010 gesorgt. Damals machte er mit einer Solobegehung der 36 Seillängen des Urner Salbit-Westgrats in eineinhalb Stunden auf sich aufmerksam. Ebenfalls 2010 gelang ihm - zusammen mit zwei Kollegen - die erste Winterbegehung des Torre Egger in Patagonien.

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SDA-ATS