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Die Partie in Luzern zwischen dem fünftplatzierten FCL und Schlusslicht Vaduz ist ein Abbild der Rückrunde. Beide Teams sind nicht fähig, über sich hinauszuwachsen und verpassen so ihre letzten Ziele.

Nach dem 3:2-Auswärtssieg in Sion glaubten die Luzerner Anhänger fest daran, dass ihre Mannschaft bis in die letzten Minuten dieser Saison um den 3. Schlussrang, der direkt für die Gruppenphase der Europa League berechtigt, mitspielen könnte. So, wie vor einem Jahr, als Marco Schneuwly den FCL in der allerletzten Sekunde mit seinem Treffer zum 2:2 gegen Sion auf den 3. Schlussrang geschossen hatte.

Diesmal aber war alles ganz anders. Zwar vermochten die Luzerner durch Tomi Juric rasch den frühen Rückstand gegen Vaduz auszugleichen. Und Lugano, einer der Konkurrenten um Rang 3, lag in Lausanne 0:1 zurück. Auch das viertplatzierte Sion schien in St. Gallen nicht gewinnen zu können. Mit einem Sieg hätte Luzern bei dieser Ausgangslage tatsächlich noch auf den 3. Platz vorstossen können.

Doch zwischen der 63. und der 69. Minute veränderte sich alles. Es schien sich alles gegen Luzern verschworen zu haben. Lugano wendete in Lausanne das Blatt vom 0:1 zum 2:1, Sion ging in St. Gallen in Führung und der FCL geriet gegen Vaduz zum zweiten Mal in Rückstand. Alle Felle waren den Innerschweizern innerhalb von nur sechs Minuten davon geschwommen.

Sion kassierte in St. Gallen zwar noch den Ausgleich und dem FCL gelang noch das 2:2, aber Rang 3 war nach Luganos Sieg endgültig entschwunden und auch der 4. Platz ist nur noch eine theoretische Hoffnung.

Der FC Luzern zeigte gegen Vaduz jene mentalen und charakterlichen Schwächen, die Trainer Markus Babbel nach der Niederlage in Thun vor einem Monat öffentlich angesprochen hatte. Die Mannschaft war nicht fähig, eine geschlossene Teamleistung zu zeigen. Vieles war Stückwerk, so wäre Rang 3 ein zu fürstlicher Lohn gewesen.

"Diesen erneuten Leistungsabfall nach dem tollen Spiel in Sitten kann ich mir so schnell nicht erklären", sagte Trainer Markus Babbel. Die fehlende Konstanz sei ein Abbild der Rückrunde gewesen, so der Deutsche. Und Babbel gestand auch eigene Fehler ein: "Wir haben vielleicht zu leichtfertig Spieler wie Jahmir Hyka und Jérôme Thiesson ziehen lassen, als sie im Winter in die USA wechseln wollten. Ich hätte vielleicht egoistischer sein sollen und reagierte wohl etwas zu weich."

Auch Vaduz-Coach Roland Vrabec, der zum ersten Mal seit seinem Weggang als Assistenztrainer von Markus Babbel wieder in die Luzerner Arena zurückkehrte, sah die Leistung seiner Mannschaft wie ein Spiegelbild der zweiten Saisonhälfte: "Wir haben in der Rückrunde viele solche Punkte in den Schlussminuten weggegeben und eigene Chancen nicht verwertet. So war es ein Spiel wie immer und so steigt man halt am Ende ab."

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SDA-ATS