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Ein Delta- und ein Gleitschirmpilot schwer verletzt

Am Hüsliberg bei Schänis SG ist am Sonntagnachmittag ein 35-jähriger Deltasegler abgestürzt und schwer verletzt worden. Im Bündnerland war tags zuvor ein Gleitschirmpilot verunfallt; auch er wurde schwer verletzt. In beiden Fällen stand die Rega im Einsatz.

Der Deltasegler war kurz nach dem Start am Hüsliberg in Schwierigkeiten geraten, wie die St. Galler Kantonspolizei mitteilte. Der 35-Jährige stürzte mit seinem Fluggerät aus relativ geringer Flughöhe in ein steiles Wiesenbord ab. Dabei wurde er schwer verletzt und musste mit der Rega ins Spital geflogen werden. Was zum Absturz führte, ist noch unklar.

Tags zuvor, am späten Samstagnachmittag, hatte ein verunfallter Gleitschirmpilot die Rega-Einsatzzentrale über die Notrufnummer 1414 alarmiert. Er gab an, in Sapün oberhalb von Arosa abgestürzt zu sein, wie die Rega am Sonntag mitteilte.

Die entsandte Rega-Crew konnte dort jedoch keinen Gleitschirm entdecken. Während aus der Luft weiter nach dem Verunglückten gesucht wurde, wies die Rega-Einsatzleitung das Unfallopfer telefonisch an, auf seinem iPhone die Gratis-Applikation iRega runterzuladen und damit erneut zu alarmieren.

60 Kilometer daneben

Schliesslich konnte die Einsatzleiterin die Helikopter-Crew mit Hilfe der exakten Koordinaten zum Absturzort führen. Dieser lag rund 60 Kilometer von der ursprünglich gemeldeten Position entfernt: Nicht in Sapün, sondern in Waltensburg in der Nähe von Ilanz fand die Rega-Crew den Patienten. Der Mann erinnerte sich nicht mehr an seinen Absturz und stand nebst seinen schweren Beckenverletzungen unter Schock.

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