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Für die Young Boys ist das heutige Spiel in der Europa League gegen Napoli ein Saison-Höhepunkt. YB-Trainer Uli Forte trifft auf die Liebe seiner Kindheit.

Wenn die Young Boys heute die Süditaliener empfangen, steht einer im Fokus, für den Napoli mehr ist als bloss einer von vielen Gegnern im Saison-Programm: YB-Trainer Uli Forte ist seit immer ein Fan der "Azzurri". Deshalb hält Forte seine Wünsche nicht für sich: "Es wäre ein Traum, einmal Trainer von Napoli zu sein", sagt er und man merkt, dass sich Forte riesig freut auf dieses Spiel, diesen Gegner, die Atmosphäre mit vielen Italienern im Stadion. Diese Freude will er in den kommenden Stunden auf die Mannschaft übertragen. "Wir wollen frisch von der Leber weg spielen", so Forte.

YB soll das Publikum glücklich machen. Gerade in internationalen Spielen ist das immer mal wieder gelungen. Die notorisch erfolglosen Berner warten zwar seit über 27 Jahren auf einen Titel, weisen aber im Stade de Suisse eine beachtliche Europacup-Bilanz aus. Seit dem Bezug des neuen Stadions 2005 hat YB nur drei von 24 Heimspielen verloren. Besiegt wurden dabei nicht nur Gegner aus Ungarn, Armenien und Zypern. Auch Tottenham Hotspur, der VfB Stuttgart, Udinese oder Zenit St. Petersburg verliessen die Bundeshauptstadt geschlagen.

Gelingt ein Heimsieg auch gegen Napoli, den verlustpunktlosen Leader der Gruppe I, wären dies so genannte Big Points auf dem Weg in die 1/16-Finals. Forte liess durchblicken, dass er die Aufgabe mit einer Dreier-Abwehr angehen könnte. Diese Taktik missriet zwar vor drei Wochen beim 1:3 gegen Sparta Prag. Doch Forte sagte: "Gegen grosse Teams lasse ich gerne in diesem System spielen."

Es ist Forte zuzutrauen, dass er die richtige Taktik gegen Napoli an sich kennt. Doch die Frage bleibt: Gegen welches Napoli? "Ich habe Freunde in Neapel, die den Verein Tag und Nacht verfolgen. Und die sprechen davon, dass Trainer Rafael Benitez im Vergleich zur Partie vom letzten Sonntag gegen Inter Mailand bis zu sieben Wechsel vornehmen will", sagte Forte.

Denn während sie in Bern von einem "Riesen-Spiel" sprechen, ist der Auftritt im Stade de Suisse für Napoli eher ein Pflichttermin. Schlüsselspieler wie der Flügel José Callejon, der bisher in jedem Pflichtspiel eingesetzt wurde, und der Mittelstürmer Gonzalo Higuain, der für Napoli in der Serie A seit über 600 Minuten nicht mehr getroffen hat, werden nicht von Beginn weg spielen. Auch der Einsatz von Gökhan Inler, der am Sonntag für seine Leistung in Mailand von den italienischen Medien hart kritisiert wurde, ist ungewiss. Beobachter erwarten im Mittelfeld eher den Italo-Brasilianer Jorginho und den Holländer Jonathan De Guzman.

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SDA-ATS