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Einsatzkräfte der Feuerwehr während des Löscheinsatzes.

Keystone/APA/UNBEKANNT

(sda-ats)

Bei der Zwangsräumung einer Wohnung hat sich am Donnerstagmorgen in Wien eine Gasexplosion ereignet. Dabei kam der 64-jährige Hausverwalter ums Leben. Es gab zwölf Verletzte, darunter ein erst einen Monat altes Mädchen.

Der 55-jährige Mieter der Wohnung, der selbst im Krankenhaus liegt, wurde am Abend festgenommen. Er war seit 1983 in dem Haus gemeldet und dürfte seit einem Jahr keine Miete mehr gezahlt haben. Er sollte deshalb aus der Wohnung verwiesen werden. Es besteht der Verdacht, dass er die Explosion absichtlich herbeigeführt hat.

Der Gerichtsvollzieher hatte gegen 7.45 Uhr bei der Hinterhofwohnung geläutet, anschliessend hatte der Schlosser die gerichtlich angeordnete Wohnungsöffnung durchgeführt. Vor der Tür standen neben dem Gerichtsvollzieher der Hausverwalter und seine Frau.

Gas-Luft-Gemisch entzündet

Als die Tür aufging, kam es zur Explosion. Die Polizei geht davon aus, dass sich ein Gas-Luft-Gemisch entzündet haben dürfte.

Die Polizei teilte mit, dass der Mieter von der geplanten Zwangsräumung gewusst habe. Gegen ihn ermittle das Landeskriminalamt. Ob die Explosion womöglich von dem 55-Jährigen vorsätzlich ausgelöst wurde, blieb zunächst offen. Nach der Explosion wurden das Wohnhaus und ein Nachbargebäude evakuiert.

Die Einsatzkräfte waren mit einem Grossaufgebot ausgerückt. Unter anderem waren 80 Mitglieder der Wiener Berufsfeuerwehr mit 25 Fahrzeugen im Einsatz.

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SDA-ATS