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Zahlreiche Demonstranten forderten am Mittwoch in Basra im Irak bessere Dienstleistungen ihres Staates und stiessen dabei mit Sicherheitskräften aufeinander.

KEYSTONE/AP/NABIL AL-JURANI

(sda-ats)

Bei Protesten gegen mangelnde staatliche Dienstleistungen ist in der südirakischen Stadt Basra am Mittwoch ein Mensch getötet worden. 25 weitere Personen seien verletzt worden, mehrere davon schwer.

Dies sagte der Chef des Menschenrechtsausschusses der Regierung in der Provinz Basra, Mehdi al-Tamimi in der Nacht auf Donnerstag. Rettungskräfte bestätigten zudem der Nachrichtenagentur AFP den Tod eines jungen Mannes.

Sicherheitskräfte feuerten Schüsse und Tränengassalven direkt auf die Demonstranten ab, die sich zu Tausenden vor dem örtlichen Regierungssitz versammelt hatten. Die Demonstranten warfen ihrerseits Molotowcocktails und Feuerwerkskörper auf die Sicherheitskräfte, wie ausländische Journalisten direkt vor Ort beobachteten.

Seit Juli gibt es in der Region Basra immer wieder Proteste wütender Demonstranten gegen die Regierung. Erst am Dienstag waren sechs Demonstranten getötet und 20 weitere bei Zusammenstössen mit Sicherheitskräften verletzt worden.

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