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Eine Spaziergängerin kämpft mit ihrem Schirm an der Seepromenade von Seaham im Nordosten Englands.

KEYSTONE/EPA/NIGEL RODDIS

(sda-ats)

Bei einem schweren Sturm über den britischen Inseln ist am Donnerstag eine Frau ums Leben gekommen. Wie die örtlichen Behörden mitteilten, wurde sie im zentralenglischen Wolverhampton von herumfliegenden Trümmern am Kopf getroffen.

"Es war schnell klar, dass nichts mehr für sie getan werden kann und sie wurde noch am Unfallort für tot erklärt", sagte eine Behördensprecherin über das Opfer. Mehrere Menschen wurden zudem durch umstürzende Bäume verletzt.

Der Sturm "Doris" sorgte für Chaos an Flughäfen und Bahnhöfen. Am Londoner Flughafen Heathrow, dem grössten Airport Grossbritanniens, wurden nach Angaben der Flughafenverwaltung rund zehn Prozent der Flüge annulliert. Vor allem im Grossraum London wurden zahlreiche Zugverbindungen gestrichen oder hatten Verspätung.

In Liverpool wurde der Hafen wegen starker Windböen geschlossen, wie Hafenverwalter Peel Ports über den Kurznachrichtendienst Twitter mitteilte. Auch der Unterricht war vom Unwetter betroffen: Schulen in der Küstenregion bei Aberdeen wurden geschlossen.

Heftige Regenfälle und Windböen peitschten Grossbritannien und Irland. Im Norden von Wales erreichte Sturm "Doris" bis zu 151 Stundenkilometer Geschwindigkeit, wie die Polizei mitteilte. In Irland und Nordirland kappte der Sturm zwischenzeitlich die Stromversorgung von fast 80'000 Haushalten.

Schnee in Schottland

Die Behörden warnten, das Unwetter werde mehrere Regionen vom Süden bis zum Norden des Landes heimsuchen. Autofahrer wurden zur Vorsicht aufgerufen. Zudem wurde empfohlen, Fahrten in das Zentrum und den Norden Englands zu verschieben.

In Schottland verwandelte Schnee die Strassen in gefährliche Rutschbahnen. Die Autobahn M80 nordöstlich von Glasgow wurde deswegen teilweise gesperrt. Für Donnerstag wurden in Schottland und im Nordwesten Englands bis zu 30 Zentimeter Schneefall vorhergesagt.

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SDA-ATS