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Und wieder führt eine Terrorspur auch in die Schweiz: Einer der Barcelona-Attentäter soll sich im Dezember in Zürich aufgehalten haben (im Bild: das Grossmünster in der Limmatstadt, Aufnahme vom Oktober 2010).

KEYSTONE/ALESSANDRO DELLA BELLA

(sda-ats)

Mindestens ein Täter der Anschläge von Barcelona und anderen Orten in Katalonien hat sich Ende 2016 in Zürich aufgehalten. Das hätten Abklärungen gezeigt, hiess es vom Bundesamt für Polizei (fedpol) in Bern. Über die Art der Verbindung lasse sich noch nichts sagen.

Fedpol-Sprecherin Catherine Maret bestätigte gegenüber der Nachrichtenagentur sda eine entsprechende Meldung auf dem Onlineportal des "Tages-Anzeigers". Die Bedrohungslage in der Schweiz bleibe erhöht, womit sich die Lagebeurteilung des Nachrichtendienstes des Bundes (NDB) bestätige.

Auch nach dem Terroranschlag auf den Weihnachtsmarkt in Berlin am 19. Dezember vergangenen Jahres mit elf Toten hatte eine Spur in die Schweiz geführt: Eine Waffe, die Attentäter Anis Amri bei sich hatte, war Anfang der 1990er-Jahre legal in die Schweiz eingeführt worden.

Am Donnerstag waren bei einem Anschlag auf die Flaniermeile Las Ramblas in Barcelona und einem vereitelten Anschlag in der katalanischen Küstenstadt Cambrils 14 Menschen ums Leben gekommen. Mehr als 120 weitere Menschen wurden verletzt. Die Terrormiliz Islamischen Staat (IS) hatte sich zu den Anschlägen bekannt.

Die spanischen Ermittler gehen davon aus, dass die Anschläge von einem Netzwerk von insgesamt zwölf Verdächtigen verübt wurden. Fünf von ihnen wurden in Cambrils erschossen, vier wurden festgenommen. Nun wird unter Hochdruck nach einem flüchtigen 22-jährigen Marokkaner gefahndet.

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SDA-ATS