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Eine Woche nach dem tödlichen Bombenattentat auf ein Touristencafé in Marokko ist eines der beiden Opfer aus der Schweiz beigesetzt worden. Die Trauerfeier für den 23-jährigen Portugiesen aus Cadenazzo TI erfolgte am Donnerstag unter sehr grosser Anteilnahme in der Kirche seines Heimatortes.

An dem Anlass nahmen über tausend Menschen teil. Schon eine Stunde vor Beginn der Zeremonie hatte sich der kleine Platz und die Strassenkreuzung vor der Kirche mit zahlreichen Angehörigen, Freunden und Bekannten des Verstorbenen gefüllt. Die Polizei musste den Verkehr regeln.

Nach der kirchlichen Zeremonie folgte die Trauergemeinde dem Sarg bis zum Friedhof des Ortes. Der Kanton Tessin war durch die Regierungsräte Laura Sadis, Marco Borradori und Paolo Beltraminelli vertreten. Die Flaggen der Gemeinde hingen auf Halbmast.

Der Portugiese, der mit seiner Familie im Tessin lebte, war vergangene Woche bei einem Bombenanschlag in Marrakesch (Marokko) ums Leben gekommen. Mit ihm starben 15 weitere Personen aus verschiedenen Ländern, darunter auch ein 25-jährige Schweizer aus Sementina TI, mit dem er gemeinsam in den Urlaub gefahren war.

Die Trauerfeier für den Tessiner soll am Freitagvormittag in Bellinzona folgen. Auch zu diesem Anlass wird eine Delegation des Kantons erwartet. Die beiden Familien hatten zuvor bei den Behörden um äusserste Diskretion gebeten. Medien wurden offiziell erbeten, sich von dem Anlass fernzuhalten.

Die beiden Partnerinnen der Männer, die ebenfalls in dem Café in Marrakesch gesessen hatten, sind bei dem Bombenanschlag schwer verletzt worden. Die Rega hatte sie einen Tag nach dem Attentat in ein Zürcher Spital gebracht. Ihr Zustand gilt als stabil.

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SDA-ATS