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Die russische Führungsspitze mit Präsident Putin (M), Aussenminister Lawrow (l) und Verteidigungsminister Shoigu kurz vor Bekanntgabe der Waffenruhe

KEYSTONE/AP POOL SPUTNIK KREMLIN/MIKHAIL KLIMENTYEV

(sda-ats)

In Syrien sollen ab Donnerstag Mitternacht die Waffen ruhen. Die syrische Regierung und die Rebellen einigten sich auf eine flächendeckende Feuerpause. Russland und die Türkei wollen dafür garantieren.

Das syrische Generalkommando und die Armee hätten nach den militärischen Siegen der vergangenen Wochen die flächendeckende Feuerpause verkündet, berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur Sana am Donnerstag. Die Waffenruhe soll demnach in der Nacht von Donnerstag auf Freitag um Mitternacht beginnen.

Russland und die Türkei hatten die Waffenruhe mit verhandelt. Die beiden Länder fungierten als Garantiemächte, teilte das türkische Aussenministerium mit.

Gruppen, die vom UNO-Sicherheitsrat als Terrororganisationen eingestuft würden, seien von der Waffenruhe ausgenommen. Dazu zählen die IS-Terrormiliz und die Kämpfer der früheren Al-Nusra-Front.

Das Aussenministerium in Ankara teilte weiter mit, nach der Vereinbarung verpflichteten sich die Konfliktparteien, bewaffnete Angriffe zu stoppen. Das umfasse auch Luftangriffe. Sie verpflichten sich ausserdem dazu, die Gebiete unter ihrer Kontrolle nicht auszudehnen.

Friedensgespräche

Russlands Präsident Wladimir Putin sagte in Moskau, dass die syrische Regierung und die Rebellen ihre Bereitschaft erklärt hätten, Friedensgespräche zu beginnen. Sie hätten eine Reihe von Dokumenten unterzeichnet, darunter auch die Vereinbarung zur Waffenruhe. Sein Land habe zugesagt, die Zahl der russischen Truppen in Syrien zu verringern.

Russlands Aussenminister Sergej Lawrow sagte, die USA könnten sich den Friedensbemühungen nach der Amtsübernahme von Präsident Donald Trump anschliessen. Auch Ägypten, Saudi-Arabien, Katar, Irak und Jordanien seien eingeladen, sich dem Prozess anzuschliessen.

Die Türkei unterstützt die Opposition in Syrien, Russland die Regierung von Präsident Baschar al-Assad. Am Donnerstag hatte es zunächst erneut Kämpfe in der Nähe von Damaskus gegeben. Die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte berichtete zudem von Luftangriffen.

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SDA-ATS