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Berlin kämpft weiter mit den Folgen des Unwetters vom Donnerstag.

KEYSTONE/EPA/CLEMENS BILAN

(sda-ats)

Die Folgen der schweren Unwetter mit Starkregen vom Donnerstag haben die Einsatzkräfte in und um Berlin am Freitag weiter beschäftigt. Die Feuerwehr in der Hauptstadt zählte nach eigenen Angaben bis zum Mittag rund 1750 witterungsbedingte Einsätze.

Der von ihr ausgerufene Ausnahmezustand dauerte an. Die Helfer hatten es dabei einem Sprecher zufolge weiterhin vor allem mit vollgelaufenen Kellern zu tun. Über der Region Berlin war vor allem am Donnerstag Starkregen niedergegangen und hatte für erhebliche Überschwemmungen gesorgt. Im Strassen-, Bahn- und Flugverkehr kam es deshalb zu massiven anhaltenden Behinderungen.

Auch im besonders stark betroffenen brandenburgischen Oranienburg nördlich von Berlin kämpften die Behörden am Freitag weiter mit den durch das Unwetter verursachten Sachschäden. Aufgrund von Wassereinbrüchen in einem Computerraum war die dortige Kreisverwaltung am Freitag nur beschränkt arbeitsfähig.

"Dramatische Szenen"

Mehrere für den Abend geplante Freiluftveranstaltungen mussten abgesagt werden. In Oranienburg fielen laut Stadtverwaltung am Donnerstagnachmittag mit 236 Litern Regen pro Quadratmeter so grosse Niederschlagsmengen wie sonst in einem ganzen Jahr. Es hätten sich "oft dramatische Szenen auf den Strassen" abgespielt.

In Berlin musste die Feuerwehr am Donnerstag teilweise Autos samt Insassen aus völlig überfluteten Strassen bergen. Im Stadtteil Charlottenburg wurde ein Haus geräumt, weil dessen Statik durch einen unterspülten Gehweg gefährdet war. Der Verkehr auf mehreren U-Bahnlinien wurde wegen witterungsbedingter Schäden unterbrochen.

Die Berliner Stadtautobahn 111 musste wegen Überschwemmungen der Fahrbahn und in Tunnels streckenweise wiederholt gesperrt werden. Massive Probleme gab es auch am Flughafen Tegel. Dort lief der Flugverkehr am Freitag weitgehend normal; allerdings kam es bei der An- und Abreise zu erheblichen Behinderungen. Auch im Berliner Nahverkehr hielten die Behinderungen am Freitag zunächst noch an.

Sintflutartige Regenfälle

Der Deutsche Wetterdienst sprach von "sintflutartigen Regenfällen". In Berlin, Brandenburg und im südlichen Teil Mecklenburg-Vorpommern seien binnen 24 Stunden Regenmengen von teils mehr als hundert Litern pro Quadratmetern gemessen worden, in Berlin-Tegel nach vorläufigen Messungen sogar 152 Liter. Dies entspreche der doppelten durchschnittlichen monatlichen Regenmenge.

Auch am Freitag warnten die Meteorologen vor ergiebigem Dauerregen vor allem in der Nordhälfte Deutschlands. Die Intensität dieser Niederschläge sollte sich bis zum Abend aber stetig abschwächen.

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SDA-ATS