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Der Energiekonzern Romande Energie hat von der Eidgenössischen Elektrizitätskommission (ElCom) einen teilweise negativen Entscheid erhalten. Zwar habe die ElCom die Grundsätze der Gruppe für die Festlegung der Tarife genehmigt, gleichzeitig aber den Entschädigungssatz für die Wasserkraftwerke gesenkt.

Das teilte Romande Energie am Montag mit. Die amtliche Kontrolle der ElCom bezog sich auf die Tarife des Jahres 2009. Was den Strompreis betreffe, habe die ElCom ihre Prüfung auf die Beschaffungskosten der Gruppe fokussiert.

Genehmigt wurden dabei lediglich 85 Prozent, während die ElCom gleichzeitig entscheiden habe, den Entschädigungssatz für die Stromerzeugung der Wasserkraftwerke von Romande Energie zu senken. Dieser Entscheid müsse nun gemäss der gesetzlichen Vorgaben bei der Festlegung der Strompreise berücksichtigt werden.

Romande Energie bedauert den Entscheid der ElCom zur Entschädigung für die Investitionen in die Wasserkraft. Dadurch werde "diese Art der erneuerbaren Energien nicht gefördert", heisst es in der Mitteilung.

15 Prozent Eigenproduktion

Auf Anfrage der Finanznachrichtenagentur AWP verwies eine Sprecherin des Unternehmens darauf, dass die Eigenproduktion an Strom lediglich 15 Prozent des gesamthaft vertriebenen Stroms ausmache und die Korrektur der ElCom lediglich einen Faktor der Kosten betreffe.

Auf die Kunden habe der ElCom-Entscheid keinen Einfluss und der finanzielle Einfluss auf das Geschäftsjahr 2009 belaufe sich auf 3,8 Mio Franken. Im Jahr 2009 hatte Romane Energie einen Reingewinn von 713 Mio Franken erzielt.

Durchleitungsgebühr genehmigt

Genehmigt hat die ElCom indessen die regionale Durchleitungsgebühr von Romande Energie. Diese liegt laut dem Unternehmen "leicht unter dem Tarif, der unter Berücksichtigung der geltenden Bestimmungen angewandt werden könnte".

Weiter hat die ElCom auch die "Festlegung der Durchleitungsgebühr und des Strompreises auf der Grundlage eines einzigen Versorgungsgebietes, das alle Gemeinden umfasst, deren Strombedarf von Romande Energie gedeckt wird", bestätigt.

Dies helfe bei der Generierung von Synergien und daraus resultierenden Skalenerträgen und ermögliche es, den Kunden noch wettbewerbsfähigere Tarife anzubieten, schrieb Romande Energie.

SDA-ATS