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Bern - Die angekündigte Strompreiserhöhung der beiden Schweizer Energiekonzerne Axpo und BKW stösst bei der Eidgenössischen Elektrizitätskommission ElCom auf Unverständnis.
Angesichts der grossen Gewinne, welche die Stromkonzerne letztes Jahr erzielt hätten, sehe die Regulierungsbehörde keinen Grund, dass auf dem Buckel der Stromkonsumenten höhere Preise verlangt werden, sagte ElCom-Geschäftsführer Renato Tami in der Sendung "Heute Morgen" von Schweizer Radio. Die Zinsen seien letztes Jahr tief gewesen, und an den Strombörsen seien die Strompreise zurückgegangen, sagte Tami weiter.
Am Wochenende war bekannt geworden, dass der Energiekonzern Axpo ab 2011 den Strompreis um 1,2 Rappen pro Kilowattstunde erhöhen will. Begründet wurde dieser Schritt mit "höheren Produktionskosten, höheren Beschaffungskosten und einer höheren Teuerung".
Der bernische Stromkonzern BKW hatte vergangene Woche eine Preiserhöhung in Aussicht gestellt. Ab Oktober müssen die Kunden durchschnittlich 6 Prozent mehr als bisher für Strom bezahlen. Im vergangenen Jahr habe die BKW mit Blick auf die schwierige konjunkturelle Lage eine an sich erforderliche Strompreiserhöhung nicht vorgenommen, hatte das Unternehmen am Freitag erklärt.
Der Stromkonzern Alpiq kündigte bisher keine Stromerhöhung an. Unternehmenschef Giovanni Leonardi stellte aber in Interviews in Aussicht, dass der steigende Energiebedarf in der Schweiz auch höhere Strompreise nach sich ziehen werde.

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SDA-ATS