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Die Elektronikmesse IFA in Berlin hat zum Auftakt am Freitag Tausende Besucher angezogen. "Die Hallen sind voll, das Ordergeschäft bei den Ausstellern ist sehr gut angelaufen", sagte Messesprecher Michael Hofer.

Die Branche hofft, mit der Messe die Trendwende auf dem europäischen Markt einzuleiten. Im ersten Halbjahr war der Umsatz zurückgegangen, bei Fernsehern brach er regelrecht ein.

Knapp 1500 Aussteller präsentieren bis zum Mittwoch ihre Neuheiten aus der Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik sowie Hausgeräte. Auch in diesem Jahr sind zusätzlich Zelte aufgebaut, damit alle Unternehmen Platz auf dem ausgebuchten Messegelände finden.

Die Veranstalter erwarten an den sechs Messetagen 240'000 Besucher. Trends sind die Vernetzung der Geräte untereinander und das Energiesparen. Aufmerksamkeit erregten im Vorfeld Fernseher mit besonders scharfen Bildern und eine Computeruhr.

Die Messe war am Vorabend offiziell eröffnet worden. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Gesellschaft für Unterhaltungs- und Kommunikationselektronik (gfu) als Veranstalter, Hans-Joachim Kamp, rief besonders die Fernsehhersteller auf, den Kampf um Marktanteile zugunsten nachhaltiger Gewinne aufzugeben. Dieser hatte zu Überkapazitäten und Preisverfall geführt.

"Davos der Technologiebranche"

Die gfu kündigte zudem an, sie wolle die Messe zu einem "Davos der Technologiebranche" als Treffpunkt von Wirtschaft und Politik ausbauen. Dafür sei die neue Messehalle der richtige Ort, die zum Jahreswechsel fertig wird. Der sogenannte CityCube entsteht für 76 Mio. Euro dort, wo früher die Deutschlandhalle stand. Der marode Bau war gesprengt worden.

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SDA-ATS