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U21-EM - Die Schweiz steht im Final der U21-EM. Dank des 1:0-Erfolges gegen Tschechien im Halbfinal qualifizierten sich die SFV-Junioren zudem für die Olympischen Spiele 2012.
Der Höhenflug der Schweiz in Dänemark geht weiter. Nach dem hart erkämpften Erfolg gegen die Tschechen treffen die Schweizer nun am Samstag (20.45 Uhr) im Final auf den zweimaligen Europameister Spanien, der sich gegen Weissrussland nach Verlängerung durchsetzte. Wie auch immer der erste Final auf dieser Altersstufe für die Schweizer ausgeht, eines haben sie auf sicher: die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2012 in London. Erstmals seit 84 Jahren wird eine helvetische Fussballdelegation beim grössten Sportereignis der Welt dabei sein.
Die Schweizer haben sich diesen Erfolg verdient. Im Halbfinal waren sie gegen die defensiv eingestellten Tschechen überlegen. Sie übernahmen von Beginn weg das Spieldiktat und standen dem Treffer stets näher. Erst in der 114. Minute wurden sie aber für ihre Leistung belohnt. Der FCZ-Stürmer Admir Mehmedi traf aus der Distanz herrlich zum entscheidenden 1:0.
Shaqiris Pfostenschuss
In der regulären Spielzeit hatten sich die Schweizer gegen die ultra-defensiven Tschechen noch vergeblich abgemüht. In der 89. Minute vergab Xherdan Shaqiri die beste Möglichkeit, als er zum x-ten Mal Anlauf holte, die tschechische "Eskorte" abschüttelte und schoss - zum Leidwesen seiner Mitspieler an den Aussenpfosten. Zentimeter trennten die Schweizer zu diesem Zeitpunkt vom vorzeitigen Finaleinzug.
Die SFV-Junioren waren nicht erst in der Schlussphase gewillt, das Spiel zu dominieren, den Rhythmus zu bestimmen. Doch schon nach der ersten Viertelstunde war klar: Die Tschechen hatten nicht im Sinn, der kreativen Schweizer Auswahl in der eigenen Zone auch nur einen Quadratmeter Raum freiwillig zu überlassen.
Die Tschechen operierten mit der erwarteten Strategie. Beim Aussenseiter spielte der erste Verteidiger im Sturm. Mehr trugen sie vor allem in der ersten Hälfte nicht zum EM-Halbfinal bei. Spielerische Finessen lagen ihnen fern, sie setzten vollumfänglich auf den destruktiven Part. Praktisch im gesamten Kollektiv stemmten sie sich gegen die Schweizer Künstler-Fraktion.
Allzu sehr beeindrucken liessen sich die Schweizer von der tschechischen "Verweigerungs-Taktik" indes nicht. Shaqiri setzte früh zu einem ersten spektakulären Dribbling an, setzte den Ball aber neben den Pfosten. Mit dem ersten Freistoss überraschten die Schweizer ihren Kontrahenten: Frei schob den Ball zur Mitte, wo ein Tscheche den Querpass gefährlich abfälschte. Doch die spektakulären Torszenen blieben Ausnahmen. Die 5038 Zuschauer in Herning sahen öfters tschechische Fouls oder Schweizer, die sich im dichten tschechischen Netz verfingen.
Doch am Ende zeigten die stetigen Schweizer Angriffe ihre Wirkung. Die Tschechen konnten in der Verlängerung nicht mehr so konsequent verteidigen. Mehmedi profitierte davon und schoss die Schweiz ins Glück. Sekunden später hätte Mario Gavranovic gar noch auf 2:0 erhöhen können, er scheiterte aber an Goalie Vaclik. Am Samstag kann die Truppe von Tami den Höhenflug zu einem perfekten Ende bringen: mit einem Finalsieg gegen Spanien.

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SDA-ATS