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Nach dem wichtigsten Sieg seiner Karriere als SFV-Selektionär bleibt Vladimir Petkovic betont sachlich und befasst sich bereits mit der Vorbereitung der EM-Endrunde.

Der Nationalcoach gab nach dem entscheidenden 7:0-Erfolg gegen San Marino unumwunden zu, nicht damit gerechnet zu haben, "dass wir schon heute Abend die Qualifikation für die Endrunde in Frankreich schaffen werden". Entsprechend habe er personell so disponiert, den letzten Schritt erst am Montag in Tallinn zu vollziehen. "Ich liess zwei, drei Spieler auf der Bank", sagte Petkovic und meinte seine Massnahmen, Granit Xhaka und Xherdan Shaqiri zu schonen.

Der späte Ausgleich Litauens in Slowenien veränderte das Drehbuch - selbstredend absolut im Sinn Pektovics: "Es ist schön, schon ein Spiel vor dem Ende der Ausscheidung auf der sicheren Seite zu sein. Wir können nun bereits planen, was alles auf uns zukommen wird", kommentierte der Tessiner den vorzeitigen EM-Vorstoss im überaus pragmatischen Stil.

Euphorisch wirkte er nicht, viel eher genoss Petkovic den Moment. Der positive Schlusspunkt im letzten Heimspiel des Jahres wertete er als Bestätigung "für das letzte halbe Jahr" und er vergass nicht zu erwähnen, "dass gegen San Marino niemand in der Gruppe sieben Tore geschossen hat". Professionell hätten sie die Aufgabe gelöst und erneut den entsprechenden Charakter gezeigt, die Partie unbedingt gewinnen zu wollen.

Petkovic bescheinigte seiner Equipe generell ein gutes Mass an "Bodenständigkeit". Sie besitze inzwischen die Sicherheit, dominant aufzutreten. "Einen Plan, eine Idee sah man immer." Die letztlich souverän bewältigte Ausscheidung stuft Petkovic mit Blick auf seine persönliche Laufbahn "sehr hoch" ein.

Apropos Plan und Strategie in eigener Sache. Petkovic blendet die Diskussion um seine eigene Zukunft momentan nahezu aus. Er will sich nicht zu möglichen Gesprächen um eine Verlängerung des bis bis 2016 fixierten Vertrags äussern. In diesem Zusammenhang blieb der stolze Südschweizer mit bosnisch-kroatischen Wurzeln diffus: "Beide Seiten müssen Ja sagen. Zwischen November und März bleiben vier Monate Zeit, um darüber zu sprechen."

Wichtiger sei für ihn, die Endrunde optimal vorzubereiten. Schon das Duell mit Estland sei ein erster Schritt in diese Richtung. Im November wird Petkovic mit seiner Auswahl wohl zweimal in Wien antreten: gegen die Slowakei, sofern die Osteuropäer den Fall in die Barrage vermeiden, und die von Marcel Koller gecoachten Österreicher.

Auch in der Chef-Etage der Schweizer Delegation löste die vierte EM-Teilnahme unisono grosse Erleichterung aus. Peter Gilliéron schweifte in der Stunde des Jubels zurück zum vorletzten Heimspiel gegen Slowenien. Die mitreissende Wende vom 0:2 zum 3:2 innerhalb der letzten Minuten wertete der Präsident als das eigentliche Schlüsselerlebnis der knapp einjährigen Kampagne: "Vom Tal der Tränen zum Jubelsturm."

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SDA-ATS