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Der dominierende Schweizer Milchverarbeiter Emmi ist 2010 fast nur im Ausland gewachsen. Während der Umsatz im Heimmarkt lediglich um 0,4 Prozent stieg, kletterte er ennet der Grenze um 8,4 Prozent.

Der Effekt von Übernahmen (+3,8 Prozent) auf den Auslandumsatz war dabei kleiner als die Währungsbelastungen (-4,8 Prozent). Konzernweit wuchsen die Verkäufe von Milch, Joghurt, Käse und weiteren Milchprodukten um 2,5 Prozent auf 2,684 Mrd. Franken, wie Emmi am Donnerstag mittelte. Das organische Wachstum betrug 1,3 Prozent. Der Umsatz übertreffe die Erwartungen, hiess es.

Der Betriebsgewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) liege in der Grössenordnung von 130 Mio. Franken, kündigte das Unternehmen weiter an. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Zunahme um rund 19 Prozent.

Die Reingewinnmarge betrage leicht über 3 Prozent, also gut 80 Mio. Franken. Für 2009 hatte Emmi ein Nettoergebnis von 75,3 Mio. Fr. ausgewiesen. Die definitiven Gewinnzahlen von 2010 will der Konzern an der Bilanz-Medienkonferenz vom 25. März bekannt geben.

Gute Nachfrage in Deutschland und den USA

Im Ausland erzielte Emmi mit 732 Mio. Fr. inzwischen 27,3 (Vorjahr: 25,8) Prozent des Umsatzes. Emmi profitierte auf den beiden grössten Auslandmärkten Deutschland und USA von einer besseren Konsumentenstimmung. Der starke Franken werde aber zu weiteren Preiserhöhungen führen, hiess es.

Zum Wachstum trugen insbesondere die US-Käsetochter Emmi Roth, der Exportzuwachs beim Käse und bei der Kaffeemilchgetränke Caffè Latte sowie die Übernahme des Käseherstellers Fromalp bei. Hinzu kam in Italien die Zusammenarbeit mit der Frischkäse- und Mozzarella-Herstellerin Venchiaredo und der Ausbau der Marke Trentinalatte.

Während Emmi im Ausland organisch um 9,4 Prozent wuchs, wäre der Umsatz in der Schweiz ohne Übernahmen um 1,5 Prozent geschrumpft. Gründe seien der Preisrückgang durch tiefere Milchpreise sowie der 2009 erfolgte Wechsel des Discounters Denner zur Milchverarbeiterin Elsa, die seiner neuen Besitzerin Migros gehört.

Mengenmässig habe der Wegfall inzwischen weitgehend kompensiert werden können, erklärte Emmi. Positiv entwickelten sich Caffè Latte sowie die Käsemarken Kaltbach und Luzerner. Weiteren Umsatz brachte neben Fromalp die Übernahme der Genfer Joghurt- und Puddingproduzentin Nutrifrais.

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SDA-ATS