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Mit solchen Schuhen wollte eine Mitarbeiterin nicht den ganzen Tag am Empfang stehen. (Symbolbild)

KEYSTONE/PATRICK B. KRAEMER

(sda-ats)

Sie weigerte sich, neun Stunden mit Highheels am Empfang zu stehen - darum ist die Mitarbeiterin einer Temporärfirma in London nach Hause geschickt worden. Nun wendet sie sich an die Öffentlichkeit.

Die 27 Jahre alte Nicola Thorp sagte der BBC am Mittwoch, sie sei ohne Bezahlung nach Hause geschickt worden, weil sie sich weigerte, neun Stunden lang mit Highheels am Empfang eines Finanzdienstleisters in London zu stehen.

"Abgesehen davon, dass es anstrengend ist, geht es um Sexismus. Ich denke, Firmen sollten ihre weiblichen Mitarbeiter nicht dazu zwingen", sagte Thorp dem Bericht zufolge.

Ihr Arbeitgeber, die Temporärfirma Portico verteidigte ihr Vorgehen laut BBC. Es sei "gängige Praxis", Mitarbeitern eine Kleiderordnung vorzuschreiben. Man werde die Richtlinien aber überprüfen.

In Grossbritannien dürfen Arbeitgeber weiblichen und männlichen Angestellten unterschiedliche Kleiderordnungen vorschreiben, solange ein "gleiches Mass an Eleganz" gefordert wird. Thorp hat inzwischen mehr als 46'000 Unterschriften gesammelt, um eine Gesetzesänderung zu erwirken. Der Vorfall ereignete sich bereits im Dezember.

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SDA-ATS