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Ems-Chemie wächst im ersten Quartal

Der Start ins Jahr ist Ems gelungen: Die Verkäufe nahmen zu. (Symbolbild) KEYSTONE/WALTER BIERI sda-ats

(Keystone-SDA) Der Spezialchemiekonzern Ems ist in den ersten drei Monaten 2017 weiter gewachsen. Von Januar bis März sind die Verkäufe um 5,8 Prozent auf 533 Millionen Franken gestiegen.

In lokalen Währungen wären sie um 7,3 Prozent gewachsen. Gewinnzahlen gibt Ems zum ersten Quartal nicht bekannt.

Nach Angaben des Unternehmens hat sich die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in den Hauptmärkten im Vergleich zum letzten Quartal verlangsamt und das Wachstum der weltweiten Automobilproduktion habe sich auf 2,3 Prozent halbiert. Ems erzielt rund 60 Prozent des Umsatzes mit der Automobilindustrie.

Dafür habe man in allen Regionen Neugeschäfte realisiert. Dank innovativen Produkten und neuen Anwendungen sei es gelungen, das Geschäft weiter auszubauen und die Marktposition zu stärken. Ein “besonders erfreuliches” Umsatzwachstum habe Ems in Asien erreicht.

Versorgungsengpässe hätten derweil die Rohstoffpreise stetig und stark ansteigen lassen und Verkaufspreiserhöhungen unumgänglich gemacht. Entsprechend entwickelten sich die Absatzmengen mit einem Plus von 5,4 Prozent etwas langsamer als die Verkäufe.

Mit den vorgelegten Zahlen hat Ems-Chemie die Erwartungen der Analysten leicht übertroffen. Im Hauptbereich der Hochleistungspolymere erhöhte sich der Umsatz in der Berichtsperiode um 6,6 Prozent auf 467 Millionen Franken (+7,1 Prozent in Lokalwährungen). Im Nebenbereich mit Spezialchemikalien nahmen die Verkäufe um 0,8 Prozent auf 66 Millionen zu, entsprechend einem Plus von 2 Prozent in Lokalwährungen.

Bestätigt wurde zudem der Ausblick für das Gesamtjahr: 2017 geht Ems unverändert von einem Nettoumsatz und einem Betriebsgewinn EBIT leicht über Vorjahr aus.

Man rechne mit einer Fortsetzung des verhaltenen weltweiten Wachstums. Die anhaltende Teuerung der Rohstoffe werde sich aber in den nächsten Monaten nicht entspannen und zusammen mit einer allgemein einsetzenden inflationären Entwicklung dürfte sich das weltweite Wirtschaftswachstum noch etwas verlangsamen.

Betreffend eigener Geschäftsentwicklung zeigt sich Ems zuversichtlich. Die Strategie des weltweiten Wachstums mit Spezialitäten im Bereich der Hochleistungspolymere werde weiterverfolgt und auf die steigenden Rohstoffpreise werde man mit Verkaufspreiserhöhungen reagieren. Allfälligen Instabilitäten will Ems mit Flexibilität begegnen.

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