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Der Spezialchemiekonzern Ems ist schwungvoll ins neue Geschäftsjahr gestartet: Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 8,4 Prozent auf 438 Mio. Franken. Gebremst wurde das Unternehmen allerdings vom ungünstigen Währungskurs und von den hohen Rohstoffpreisen.

In lokalen Währungen gerechnet stiegen die Verkäufe der von der Unternehmerfamilie Blocher kontrollierten Ems im Vergleich zum Vorjahresquartal um 18,1 Prozent, wie das Unternehmen am Freitag bekannt gab.

Besonders kräftig fiel das Wachstum im Geschäftssegment Polymere Werkstoffe aus, wo sich der Umsatz um 9,5 Prozent auf 359 Mio. Fr. erhöhte. Ems investiert in diesem Segment über 100 Mio. Fr. in zusätzliche Produktionslinien, weil die Nachfrage so hoch ist.

Im Segment Feinchemikalien/Engineering betrug der Umsatzzuwachs 3,9 Prozent auf 79 Mio. Franken.

Ems rechnet weiterhin mit einer steigenden weltweiten Nachfrage nach Konsum- und Investitionsgütern. Allerdings dürften die Rohstoffpreise aus Sicht des Unternehmens weiter steigen, und auch bei den Währungskursen erwartet Ems eine für das Unternehmen ungünstige Situation.

Diesen beiden negativen Effekte will Ems unter anderem mit konsequenten Erhöhungen der Verkaufspreise trotzen. Ems stellt für das Gesamtjahr weiterhin einen Umsatz und ein Betriebsergebnis (EBIT) leicht über dem Vorjahresresultaten in Aussicht.

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