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Die Karriere von Bode Miller ist zu Ende. Der 40-jährige Amerikaner erklärte in einem Interview, er werde nie mehr im Weltcup fahren.

Über dreieinhalb Jahre nach seinem letzten Weltcup-Einsatz sagte Miller in einem auf den sozialen Netzwerken verbreiteten Gespräch bei "In Depth with Graham Bensinger", dass er nie wieder professionell fahren werde: "Ich bin fertig. Ich bin lange gefahren und habe kein Verlangen mehr danach." Der vierfache Vater, der vereinzelt als TV-Co-Kommentator im Einsatz steht, hatte zuletzt Anfang Jahr eine Rückkehr in den Weltcup in Aussicht gestellt.

Es wäre keine gute Idee, es nochmals zu versuchen, meinte Miller. Er habe seine Karriere nicht schon früher beendet, weil er nach dem Erreichen seiner Erfolge den Sport selbst weiterbringen, Veränderungen im System und Verband erreichen wollte. Es sei ihm nicht nur darum gegangen, selbst Rennen zu gewinnen. Miller übte auch Selbstkritik und gab zu, in seiner Karriere viele Fehler gemacht zu haben: "Was ich gesagt habe, was ich getan habe, wie ich mich benommen habe." Er sei sich mental auch oft selbst im Weg gestanden.

In den vergangenen zwei Saisons hatte Miller auch deshalb auf den Rennpisten gefehlt, weil er sich nach der Heim-WM 2015 in Beaver Creek von seinem Ausrüster Head getrennt hatte. Und zwar unter der Bedingung, dass er bis inklusive 2017 auf keinen anderen Skis als Head im Weltcup antreten dürfe. Miller hatte sich aber bei Bomber engagiert. Seine Klagen gegen Head blieben erfolglos.

Das letzte Rennen bestritt Miller Anfang Februar 2015 bei der WM in Beaver Creek, als er sich bei einem Sturz im Super-G Schnittwunden zuzog. Seinen letzten von insgesamt 33 Weltcup-Siegen feierte er im Dezember 2011 in der Abfahrt von Beaver Creek. 2005 und 2008 gewann er die Weltcup-Gesamtwertung. Zudem wurde er 2010 in Vancouver Olympiasieger in der Super-Kombination und holte fünf weitere Olympia-Medaillen. Zu seinem Palmarès gehören auch vier WM-Titel in vier verschiedenen Disziplinen (Kombination und Riesenslalom 2003 in St. Moritz sowie Super-G und Abfahrt 2005 in Bormio).

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SDA-ATS