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Die weltweit in der Mess- und Automatisierungstechnik tätige Endress+Hauser-Gruppe (E+H) hat das Krisenjahr 2009 weit hinter sich gelassen und 2010 ein neues Rekordergebnis erzielt. Der Gewinn konnte mehr als verdoppelt werden. Auch für 2011 stehen die Zeichen auf Wachstum.

Beim Umsatz vermeldete das Baselbieter Familienunternehmen mit nahezu 8600 Beschäftigten eine Zunahme von 19,8 Prozent auf 1,31 Mrd. Euro. Das Betriebsergebnis konnte um 123,2 Prozent auf 187,4 Mio. Euro gesteigert worden, obwohl Netto-Währungsverluste von 20,5 Mio. Euro verbucht werden mussten. Unter dem Strich blieben 126,6 Mio. Euro - dies sind 114,6 Prozent mehr als im Vorjahr.

"Volle Kraft voraus"

2009 hatte die 1953 gegründete E+H-Gruppe mit Sitz in Reinach BL erstmals in ihrer Geschichte einen Umsatzrückgang hinnehmen müssen. 2010 sah die Welt wieder ganz anders aus: "Es war, als hätte jemand einfach den Hebel umgelegt von ,Volle Kraft zurück' auf ,Volle Kraft voraus'", sagte CEO Klaus Endress am Dienstag in Basel vor den Medien.

E+H konnte 2010 das von der Branche auf 16 Prozent bezifferte Wachstum des Weltmarkts gar noch übertreffen. "Glänzend" liefen die Geschäfte laut COO Michael Ziesemer in Brasilien, Indien, China und Russland, aber auch in den USA, in Kanada und in Mexiko. Europa liegt dagegen immer noch unter dem Niveau von 2008.

Über 600 neue Stellen geplant

E+H ist mit 89 eigenen Gesellschaften in 42 Ländern vertreten. Das Unternehmen bietet Messgeräte, Dienstleistungen und Lösungen für die industrielle Verfahrenstechnik. Spürbar war der Aufschwung auf Kundenseite namentlich in der Nahrungs- und Genussmittelindustrie, aber auch in der Pharma- und in der Grundstoffindustrie. Einzig die Papier- und Zellstoffindustrie schwächelte weiter.

Weil das Unternehmen im Krisenjahr 2009 kaum Stellen gestrichen hatte, konnte E+H laut CEO Endress gleich durchstarten, als sich 2010 der Wind drehte. Im vergangenen Jahr wurden 175 neue Stellen geschaffen. Von den insgesamt 8594 Beschäftigten sind 4251 in der trinationalen Region Basel tätig, davon 1273 (+36) in der Schweiz. Im laufenden Jahr soll es über 600 zusätzliche Stellen geben."cut"

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