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Energieagentur erwartet weniger Investitionen in Öko-Energien

Die Internationale Energieagentur erwartet einen etwas langsameren Ausbau der erneuerbaren Energien. Bis 2020 rechnen die Experten im Schnitt mit jährlichen Investitionen von weltweit 230 Milliarden Dollar.

Trifft die Schätzung zu, würden die Investitionen unter jenen des vergangenen Jahres liegen, als international fast 270 Milliarden Dollar in Wind-, Sonnen- und andere Öko-Energien flossen. Allerdings dürften neben einem langsameren Ausbautempo auch sinkende Investitionskosten für Erneuerbare dazu beitragen, heisst es in dem mittelfristigen Ausblick, der anlässlich am Freitag eines G20-Energieministertreffens in Istanbul vorgelegt wurde.

Die Autoren fordern unter anderem, politische Unsicherheiten zur Förderung erneuerbarer Energien auszuräumen und den Netzausbau voranzutreiben. "Die Regierungen müssen die Fragezeichen hinter den Erneuerbaren ausräumen, wenn diese Technologien ihr volles Potenzial erreichen sollen, und unser Energiesystem auf einen sichereren, nachhaltigeren Pfad bringen", erklärte Agentur-Direktor Fatih Birol.

Die Agentur erwartet, dass der Anteil der Öko-Energien an der globalen Stromproduktion bis 2020 auf 26 Prozent steigt. 2013 lag der Wert bei 22 Prozent.

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