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Die Schweizer AKW-Betreiber haben ein Material-Depot für Notfälle in einem Bunker in Reitnau AG eingerichtet. Sie erfüllen damit eine Sofortmassnahme, die das Eidgenössische Nuklearsicherheitsinspektorat (ENSI) nach der Katastrophe in Fukushima angeordnet hatte.

Im Depot sind Pumpen, Notstromaggregate, Kabel, Schläuche, Treibstoff und Borierungsmittel gelagert, wie das ENSI am Mittwoch mitteilte. Die Aufsichtsbehörde hat das Lager abgenommen. Es sei termingerecht bis am 1. Juni eingerichtet gewesen.

Das Materialdepot liegt im "Feldlimoos" - einer unterirdischen und gebunkerten militärischen Anlage im aargauischen Reitnau. Die Anlage hatte früher als Munitionsdepot gedient. Sie beinhaltet vier Kammern, die je so gross wie ein Einfamilienhaus sind.

Superpumas fliegen Material zu AKW

Sämtliches Material ist auf den Lufttransport vorbereitet und kann mit Superpuma-Helikoptern der Schweizer Armee zum Einsatzort geflogen werden. Alle Betreiber der Schweizer AKW haben Zugriff zum Depot.

Es liegt auf einer Anhöhe und ist damit überflutungssicher. Dies war eine ENSI-Auflage. Das Material käme zum Einsatz, wenn die Notstromdiesel in einem AKW versagen würden oder die Notkühlung mit Flusswasser nicht mehr möglich wäre.

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SDA-ATS