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In Italien hat am Sonntag die entscheidende zweite Runde der Provinz- und Kommunalwahlen begonnen. Die Stichwahl wird am Montag fortgesetzt. Bis zuletzt waren vor allem die beiden Metropolen Mailand und Neapel hart umkämpft.

Die Wahllokale waren am Sonntag von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Die Wahl verlief schleppend. Am Montag können die Stimmberechtigten noch bis 15 Uhr wählen. Aussagekräftige Trends und Ergebnisse werden erst am späten Montagabend erwartet.

Insgesamt sind an die sechs Millionen Wahlberechtigte in über 80 Städten und Gemeinden aufgerufen, zu den Urnen zu gehen. Stichwahlen gibt es überall dort, wo kein Kandidat im ersten Durchgang mindestens 50 Prozent der Stimmen erhalten hatte.

Nach einer für ihn enttäuschenden ersten Wahlrunde könnte der konservative Regierungschef Silvio Berlusconi seine langjährige Hochburg, die norditalienische Finanzmetropole Mailand, an die Linke verlieren. Das wäre ein Schlag für die Mitte-Rechts-Regierung zwei Jahre vor den regulären nächsten Parlamentswahlen.

Nationaler Test

Im Müll- und Mafia-geplagten Neapel hofft Berlusconi noch darauf, der Linken nach 18 Jahren die Führung der Millionenstadt abzujagen. Der umstrittene Premier hatte die Kommunalwahlen zum nationalen Test ausgerufen.

Justizskandale und Machtkämpfe innerhalb der Regierungskoalition haben Berlusconi in den vergangenen zwölf Monaten innenpolitisch erheblich zugesetzt. Kurz vor Weihnachten überstand der Medienzar und Milliardär nur knapp ein Misstrauensvotum gegen seine Regierung.

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SDA-ATS