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Die mehr als 150 vermissten Flüchtlinge wurden gerettet und sind nicht ertrunken, wie zunächst befürchtet. (Symbolbild)

KEYSTONE/AP/SANTI PALACIOS

(sda-ats)

Nach der befürchteten Flüchtlingstragödie im Mittelmeer hat die Internationale Organisation für Migration (IOM) weitgehend Entwarnung gegeben. Von den insgesamt 147 Menschen an Bord des verunglückten Bootes seien 140 Flüchtlinge gerettet worden.

Sie seien nach Sizilien gebracht worden, erklärte die IOM am Donnerstag. Demnach wurde eine Leiche gefunden, fünf weitere Menschen wurden noch vermisst. Einen Überlebenden hatte es bereits am Mittwoch gegeben.

Das UNO-Flüchtlingshilfswerk UNHCR hatte am Mittwoch unter Berufung auf einen jugendlichen Gambier von dem Unglück berichtet. Den Angaben des 16-Jährigen zufolge war das Boot wenige Tage zuvor von der libyschen Hafenstadt Sabrata aus in See gestochen. Schon kurz nach dem Start begann es zu sinken.

Der Jugendliche wurde von einem spanischen Militärschiff des EU-Marineeinsatzes "Sophia" aus dem Wasser gezogen und auf die italienische Insel Lampedusa gebracht.

Die anderen Flüchtlinge wurden von einem deutschen Schiff gerettet und nach Sizilien gebracht, wovon der Gambier allerdings keine Kenntnis hatte. Libyen ist eines der wichtigsten Transitländer für Flüchtlinge auf dem Weg nach Europa.

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SDA-ATS