Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Die Erbauer des höchsten Gebäudes der Schweiz, des Prime Tower in Zürich, haben im vergangenen Jahr weniger Gewinn geschrieben. Der Rückgang im Ergebnis der Immobiliengesellschaft Swiss Prime Site (SPS) war allerdings erwartet worden.

Das Unternehmen hatte im vergangenen Jahr das Einkaufszentrum Volkiland in Volketswil im Kanton Zürich für 77,5 Mio. Fr. verkauft. Dies hatte den Vorjahresgewinn in die Höhe gedrückt. So erklärte Finanzchef Peter Wullschleger am Dienstag in Zürich den Rückgang des Gewinns im vergangenen Jahr um 10,9 Prozent auf 316,3 Mio. Franken.

Mit diesem Resultat traf SPS die Voraussagen der Analysten ziemlich genau und steckte auch keine Schelte von der Expertengemeinde ein. Zur Zufriedenheit der Analysten beigetragen hat die Dividendenausschüttung, die für 2012 mit 3,60 Fr. pro Aktie gleich hoch ist wie im vergangenen Jahr.

Wincasa-Kauf soll Schub geben

Ohne Sondereffekte wäre der Gewinn um 9,6 Prozent gestiegen. Verkäufe und höhere Leerstandsquoten liessen aber den Gesamtmietertrag sinken: Dieser ging um 0,8 Prozent auf 407,4 Mio. Fr. zurück. Der Rückgang wäre allerdings stärker ausgefallen, wenn Neubauten wie der Prime Tower nicht neue Einnahmen gebracht hätten.

Der gesamte betriebliche Ertrag sank, belastet durch Sonderfaktoren, um 8,5 Prozent auf 591,7 Franken. 14,1 Mio. Franken lieferte der Winterthurer Immobilienentwickler Wincasa, den SPS im vergangenen Jahr für 103 Mio. Fr. von der Grossbank Credit Suisse gekauft hatte und dessen Erträge seit Oktober in die Rechnung einfliessen.

Leerstände bei Büros

Das Unternehmen profitiert weiterhin von der hohen Nachfrage nach Wohnraum in der Schweiz, die eng mit der immer noch stetigen Zuwanderung verknüpft ist. Bei Geschäftsimmobilien spürt allerdings auch SPS das Überangebot, das sich in den letzten Jahren in der Schweiz breitgemacht hat.

Mit absoluten Premiumliegenschaften kann die Gruppe, zu der auch das Zürcher Warenhaus Jelmoli gehört, aus Sicht von Analysten dem Trend etwas besser standhalten. Zudem hat SPS etwa mit dem Prime Tower ausserhalb von Zentren Liegenschaften errichtet, wo Firmen vermehrt hinziehen.

Beschäftigen muss sich die Unternehmensführung aber auch mit der angespannten Lage des Detailhandels. So sind Coop und Migros die bedeutendsten Mieter von SPS-Liegenschaften. Immerhin hat der Einkaufstourismus, befeuert vom tiefen Euro-Franken-Wechselkurs, im vergangenen Jahr laut Firmenchef Markus Graf nicht mehr zusätzlich belastet.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS