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Feuerwehrmänner tragen einen Leichensack auf dem Dach des Fussballstadions in Istanbul: Bei einer Explosion starben mehrere Menschen.

KEYSTONE/EPA/SEDAT SUNA

(sda-ats)

Der Anschlag in Istanbul hat nach Angaben des türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan auch Menschenleben gekostet, wie der Sender CNN Türk am Samstagabend berichtete. "Es gab leider Märtyrer und Verletzte", erklärte Erdogan. Genau Zahlen nannte er nicht.

Nach Angaben von Innenminister Süleyman Soylu explodierte vor dem Stadion des Istanbuler Fussballclubs Besiktas eine Autobombe und verletzte rund 20 Polizisten. Etwa zur gleichen Zeit habe sich im benachbarten Park Macka "offenbar ein Selbstmordattentäter" in die Luft gesprengt, sagte der Minister vor Journalisten.

Laut Soylu galt der Autobombenanschlag vor dem Stadion offenbar einem Bus mit Polizisten, die zuvor das Spiel der Clubs Besiktas und Bursaspor absichern sollten. Die Fans hätten sich zum Zeitpunkt des Anschlags bereits zerstreut gehabt, sagte Soylu. Fernsehbilder zeigten schwer beschädigte Polizeifahrzeuge sowie ein brennendes Auto und mehrere Rettungswagen. Nach Angaben von Augenzeugen gingen zudem mehrere Fenster von benachbarten Häusern zu Bruch.

Leichensäcke zu sehen

Bilder vom Tatort zeigen leblose und verstümmelte Körper. Auch Leichensäcke sind zu sehen. Laut dem Club Bursaspor wurde keiner seiner Anhänger verletzt. Die Polizei riegelte das gesamte Gebiet rund um das Stadion ab. Dieses liegt in der Nähe der Büros von Ministerpräsident Binali Yildirim in Istanbul.

Ein Reporter sagte CNN Türk, an diesem Samstagabend seien besonders viele Polizisten zur Absicherung des Spiels im Einsatz gewesen, weil es in der Vergangenheit Auseinandersetzungen zwischen den beiden Fangruppen gegeben hatte. Die Fans von Bursaspor seien wegen einer Strafe überhaupt das erste Mal seit Jahren wieder zu einem Besiktas-Spiel zugelassen worden.

Die Türkei wird seit Monaten immer wieder von blutigen Anschlägen erschüttert. Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) oder deren Splittergruppe Freiheitsfalken Kurdistans (TAK) verüben immer wieder Anschläge auf Sicherheitskräfte. Ankara macht aber auch Anhänger der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) für zahlreiche Attentate verantwortlich.

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SDA-ATS