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Der Schweizer Nationalmannschaft glückt die Rückkehr an den Spengler Cup nach 38 Jahren. Das Team von Patrick Fischer schlägt zum Auftakt des Turniers in Davos den KHL-Vertreter Dinamo Riga 6:1.

Die Schweizer legten bei ihrer Rückkehr einen Blitzstart hin. Nach 90 Sekunden gelang Eric Blum das erste Tor. Nur zwei Minuten später erhöhte Captain Raphael Diaz auf 2:0. Und nach 13 Minuten und dem Goal von Damien Brunner stand es bereits 3:0. Dinamo Riga, der Vertreter aus der Kontinental Hockey League (KHL), wurde nicht nur in dieser Startphase regelrecht zerzaust.

Spielten die Schweizer so gut oder Riga so schlecht? Die definitive Antwort auf diese Frage werden erst die nächsten Tagen geben. Auf jeden Fall spielten die Schweizer effizient. Für die ersten drei Goals benötigten sie bloss sieben Torschüsse. Mit Tempo und Stocktechnik überforderte das Team von Patrick Fischer den Gegner, bei dem immerhin fast die Hälfte der lettischen Nationalmannschaft mitspielte. Andererseits hinterliess Dinamo Riga in der Startphase einen miserablen Eindruck. Derart leicht wird es der Schweizer Nationalmannschaft in anderthalb Monaten am Olympiaturnier in Pyeongchang kein Gegner machen.

Die Letten erspielten sich nur wenig Möglichkeiten. Mikelis Redlihs besass die erste erwähnenswerte Torchance, vermochte nach drei Minuten beim Stand von 0:1 Goalie Leonardo Genoni aber nicht zu beunruhigen. Und nach dem ersten Goal Rigas zum 1:3 dauerte es nur 36 Sekunden, bis Dominik Schlumpf den Dreitoreabstand wieder herstellte.

Primär die Verteidiger skorten am Stephanstagnachmittag für die Schweiz. Die Backs Blum, Diaz und Schlumpf, die drei der ersten vier Tore erzielten, ernteten aber die Lorbeeren für starke Teamarbeit. Mit aufsässigem Forechecking kamen die Schweizer immer wieder in der Angriffszone an den Puck. Vor dem siegsichernden 4:1 beispielsweise trug ein harter Check des 24-jährigen Kanada-Schweizers Tanner Richard den Schweizern den Scheibenbesitz ein.

Für die Schweiz stellte die Partie gegen Dinamo Riga der ideale Aufgalopp in den Spengler Cup dar. Im November hatten die Schweizer am Karjala-Turnier gegen Kanada, Tschechien und Russland verloren. Und in den letzten zehn Länderspielen gelangen den Schweizern nie mehr mehr als drei Tore. Das halbe Dutzend, welches im Schlussabschnitt Luca Fazzini (5:1) und Lino Martschini (6:1) voll machten, dürfte den Schweizern zusätzliches Selbstvertrauen verleihen.

Die Schweizer spielen am Donnerstag in der Torriani-Gruppe gegen die Finnen aus Hämeenlinna, die am Mittwochnachmittag noch gegen Dinamo Riga antreten, um den Gruppensieg. Die Sieger der beiden Vorrundengruppen erreichen direkt die Halbfinals vom Samstag.

Schweiz - Dinamo Riga 6:1 (3:0, 1:1, 2:0)

Davos. - 6300 Zuschauer (ausverkauft). - SR Salonen/Wehrli (FIN/SUI), Kaderli/Obwegeser (SUI). - Tore: 2. Blum (Hofmann, Fazzini) 1:0. 4. Diaz (Cunti, Praplan/Strafe angezeigt) 2:0. 13. Brunner (Hollenstein, Untersander) 3:0. 30. (29:44) Indrasis (Ausschluss Fora) 3:1. 31. (30:18) Schlumpf (Herzog) 4:1. 50. Fazzini (Genoni) 5:1. 58. Martschini (Herzog) 6:1. - Strafen: 5mal 2 Minuten gegen die Schweiz, 4mal 2 Minuten gegen Dinamo Riga.

Schweiz: Genoni; Geering, Diaz; Untersander, Blum; Fora, Genazzi; Schlumpf, Rathgeb; Praplan, Cunti, Hollenstein; Hofmann, Fazzini, Suter; Herzog, Richard, Martschini; Rod, Vermin, Brunner.

Dinamo Riga: Kalnins (4. Armalis); Redlihs, Galvins; Stollery, Salmelä; Alisauskas, Zile; Jerofejevs; Darzins, Redlihs, Indrasis; Kristo, McMillan, Jevpalovs; Kulda, Bicevskis, Lipsbergs; Batna, Skvorcovs, Razgals; Pavlovs.

Bemerkungen: Schweiz ohne Boltshauser (Ersatztorhüter), Bodenmann, Kreis, Schäppi, Scherwey und Sutter (alle überzählig). - Timeout Dinamo Riga (50./Coach's Challenge).

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SDA-ATS