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Im Irak haben sich möglicherweise tausende Mitarbeiter der Regierung ihre Posten mit gefälschten Zeugnissen erschlichen. Von dem Skandal betroffen sein könnten auch Minister, ihre Stellvertreter und ranghohe Parlamentarier, sagte die Abgeordnete Layla Hassan am Sonntag.

Das Parlament nahm Ermittlungen zu rund 20'000 Verdachtsfällen auf. Seit einigen Jahren setzen viele Iraker auf gefälschte Abschlusszeugnisse: Angesichts einer Arbeitslosigkeit von 15 Prozent ist mittlerweile ein florierender Schwarzmarkt entstanden.

Ein Universitätsdiplom ist nach Angaben eines Fälschers aus Bagdad für umgerechnet rund 1300 Euro zu haben, eine Promotionsurkunde kostet 6500 Euro. Wer seine Arbeit bei der Regierung gefälschten Zeugnissen verdanke, müsse hart bestraft werden, um Nachahmer abzuschrecken, erklärte die Abgeordnete Hassan.

Der Skandal dürfte bei den Irakern für weitere Empörung sorgen. Korruption, die hohe Arbeitslosigkeit und schlechte Dienstleistungen der Behörden haben in den vergangenen Wochen bereits zu zahlreichen Protesten im ganzen Land geführt.

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SDA-ATS