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Bundespräsident Schneider-Ammann (r.) empfängt den Ernährungsforscher Johan Auwerx (l.) in Bern, um ihm für die Auszeichnung mit dem Prix Marcel Benoist zu gratulieren.

Quelle: WFB via Twitter

(sda-ats)

Der Ernährungsforscher Johan Auwerx erhält den diesjährigen Prix Marcel Benoist. Mit seiner Arbeit über Mitochondrien und deren Rolle im Stoffwechsel habe der Professor an der ETH Lausanne (EPFL) entscheidende Beiträge für eine bessere Lebensqualität gemacht.

Auwerx habe unter anderem herausgefunden, wie Nährstoffe mit den Körperzellen interagierten und bestimmte Reaktionen auslösten, teilte das Bundesamt für Wissenschaft, Bildung und Forschung (WBF) am Dienstag mit. Zu diesen Reaktionen gehörten zum Beispiel der Abbau von Fettzellen oder die Eindämmung von Stoffwechselkrankheiten.

Aufgrund seiner Erkenntnisse könnten heute bereits in einer frühen Phase präventive Massnahmen oder Therapien eingeleitet werden, um Fettleibigkeit oder Herz-Kreislauf- und Stoffwechselerkrankungen wie Bluthochdruck oder Diabetes Typ 2 zu bekämpfen.

Der EPFL-Professor zähle auf dem Gebiet der molekularen Physiologie und dem organischen Stoffwechsel zu den international am meisten beachteten Forschern, hiess es weiter. Als Mentor habe er sein Wissen ausserdem zahlreichen jungen Forscherinnen und Forscher weitergeben können.

Der Belgier Auwerx arbeitet seit 2008 an der EPFL. Er leitet das Laboratory of Integrative Systems Physiology und hat den Nestlé-Lehrstuhl in Energiestoffwechsel inne.

Bundespräsident Johann Schneider-Ammann empfing Auwerx am Dienstag in Bern und gratulierte ihm zu der Auszeichnung. Der Prix Marcel Benoist gilt als "schweizerischer Nobelpreis" und wird seit 1920 jedes Jahr verliehen. Er ist mit 50'000 Franken dotiert. Die feierliche Zeremonie und Preisübergabe findet am 31. Oktober an der ETH Lausanne statt.

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SDA-ATS