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Der Datendiebstahl beim japanischen Unterhaltungskonzern Sony weitet sich aus. Die Zahl der betroffenen Kunden erhöhte sich auf knapp 102 Millionen, wie das Unternehmen am Montagabend mitteilte. Auch in der Schweiz stieg die Zahl der Hackeropfer leicht an.

Neben den bisher bekannten 77 Mio. Playstation-Nutzer sollen weltweit auch 24,6 Mio. Nutzer des Online-Angebots Sony Online Entertainment vom Datenklau betroffen sein.

Dieses Online-Netzwerk ist im Gegensatz zum Playstation-Netzwerk konsolenunabhängig und bietet im Internet verschiedene Spiele an, die gegen Zahlung einer Abogebühr gespielt werden können. Zu den bekanntesten Angeboten zählen Spiele wie "Star Wars Galaxy" und "Everquest". Nach Bekanntwerden des Angriffs schloss Sony das Netzwerk vorübergehend.

Die Hacker erbeuteten bei ihrem Angriff demnach - soweit die Nutzer dies angegeben hatten - Angaben zu Namen, Adressen, E-Mail-Adressen, Geschlecht, Geburtsdaten, Telefonnummern, Logindaten und Passwörtern.

Weitere Schweizer Nutzer betroffen

Eine veraltete Datenbank von 2007, zu der sich die Kriminellen offenbar ebenfalls Zugang verschafften, enthielt ausserdem die Nummern und Gültigkeitsdaten von ungefähr 12'700 Kredit- oder Debitkarten von Kunden ausserhalb der USA sowie etwa 10'700 Buchungsauszüge mit Bankkontennummern von Kunden in Europa.

Wie Angela Blank, PR-Managerin bei Sony, gegenüber der Nachrichtenagentur SDA sagt, befinden sich auch 26 Kreditkarten von Schweizer Nutzern darunter: "Da es sich um eine ältere Datenbank handelt, dürften die meisten der Kreditkarten aber nicht mehr gültig sein." Wie viele der total 24,6 Mio. Nutzer aus der Schweiz stammen, konnte Blank nicht sagen.

Beim Playstation-Hackerangriff auf 77 Mio. Konten, der ebenfalls am 18. April stattgefunden hat, waren 430'000 Schweizer Nutzer betroffen. Rund 60'000 hätten vor dem Datenklau Einkäufe mit Kreditkarten getätigt und den Hackern so möglicherweise Informationen über vertrauliche Kontodaten geliefert.

Blank betonte aber, dass im Zusammenhang mit dem Datendiebstahl bislang weltweit noch kein Fall von Missbrauch habe nachgewiesen werden können.

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SDA-ATS