Externer Inhalt

Den folgenden Inhalt übernehmen wir von externen Partnern. Wir können nicht garantieren, dass dieser Inhalt barrierefrei dargestellt wird.

Neapel - Zwei Jahre nach der grossen Müllkrise droht Neapel wieder in einem Berg von Abfällen zu versinken. Bis zu 800 Tonnen Müll stapeln sich an den Strassen der süditalienischen Metropole.
Unbekannte Täter haben Dutzende Müllautos angesteckt und zerstört, andere zünden nachts die riesigen Abfallberge an, wie italienische Medien berichteten. Um Müllmänner und ihre Fahrzeuge beim Transport besser zu schützen, werden sie von der Polizei eskortiert, entschied daraufhin der neapolitanische Polizeichef Santi Giuffre.
Noch ist die zum Himmel stinkende Müllkrise nicht so dramatisch wie vor gut zwei Jahren, als sich nahezu das Zehnfache an Abfällen in den Strassen türmte, wie die Turiner Tageszeitung "La Stampa" vorrechnete.
Die Lage könnte sich aber weiter verschärfen, weil es nach wie vor an Deponien mangelt. In nahe gelegenen Terzignano soll zwar eine zweite Anlage eröffnet werden, doch häufen sich die Bürgerproteste dagegen.
Italiens Regierungschef Silvio Berlusconi hatte das Abfallproblem Neapels damals durch Sondereinsätze der Müllentsorgung zumindest teilweise bewältigt. Gut zwei Jahre später scheint der Ausgangspunkt praktisch wieder erreicht.
Bei Auseinandersetzungen mit Demonstranten wurde der Vize-Polizeichef von Neapel am Donnerstagabend von einem Stein im Gesicht verletzt. Er hatte versucht, mit Demonstranten zu verhandeln, die eine Deponie blockierten.

Neuer Inhalt

Horizontal Line


subscription form Deutsch

Aufruf, den Newsletter von swissinfo.ch zu abonnieren

Melden Sie sich für unseren Newsletter an und Sie erhalten die Top-Geschichten von swissinfo.ch direkt in Ihre Mailbox.

swissinfo DE

Aufruf, der Facebook-Seite von swissinfo.ch beizutreten

Treten Sie unserer Facebook Seite auf Deutsch bei!

SDA-ATS