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Kabul - Auch knapp eine Woche nach Absage der geplanten Koran-Verbrennung in den USA sind in Afghanistan bei gewaltsamen Protesten erneut Menschen ums Leben gekommen. In der südlichen Provinz Urusgan demonstrierten hunderte aufgebrachte Menschen vor einen Stützpunkt der Internationalen Schutztruppe ISAF.
Als Steine geflogen seien, hätten Soldaten in die Menge gefeuert und zwei Männer getötet, teilte die Polizei mit. Die NATO-geführte ISAF erklärte dagegen, ein bewaffneter Demonstrant habe versucht, auf das Gelände vorzudringen und sei dabei erschossen worden.
Erst am Mittwoch hatte es in der Hauptstadt Kabul schwere Ausschreitungen gegeben. Dabei waren ein Mensch ums Leben gekommen und mehr als 40 weitere verletzt worden. Bei ähnlichen Protesten in den Tagen zuvor waren drei Menschen getötet worden.
Auslöser war die Ankündigung eines radikalen US-Pastors, am vergangenen Samstag, dem Jahrestag der Terroranschläge vom 11. September 2001, den Koran verbrennen zu wollen. Nach einem weltweiten Aufschrei der Empörung war die Aktion wieder abgesagt worden.

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SDA-ATS