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Gut eine Woche nach dem Erdbeben in Neuseeland haben die Behörden am Donnerstag das offizielle Ende der Rettungsarbeiten verkündet. Es gebe keine Hoffnung, weitere Überlebende aus den Trümmern der Stadt Chirstchurch zu bergen.

"Wir müssen uns der Wirklichkeit stellen, dass es keine Möglichkeit gibt, dass jemand so lange (neun Tage) überlebt haben könnte", sagte John Hamilton vom neuseeländischen Zivilschutzministerium an einer Pressekonferenz.

Rund 600 Helferinnen und Helfer hatten in den Stunden nach dem Beben 70 Menschen lebend aus den Trümmern gezogen, den letzten am Mittwoch vergangener Woche, gut 24 Stunden nach dem Beben.

Rund 240 Tote

Wie die Polizei mitteilte, stieg die Zahl der Toten auf mittlerweile 161. Allerdings würden noch viele Menschen vermisst, sodass mit rund 240 Toten zu rechnen sei, hiess es. Die Identifikation vieler Opfer gestaltet sich schwierig, weil sie von den Trümmern zermalmt wurden. Bislang wurden nur die Namen von 13 Toten veröffentlicht.

Zwei Israelis sind die ersten identifizierten ausländischen Opfer. Die Namen der 22- und 23-jährigen israelischen Rucksacktouristen wurden am Donnerstag der Liste hinzugefügt.

Die Behörden rechnen nach Angaben von Aussenminister Murray McCully mit rund 100 ausländischen Opfern, da sich in einem der eingestürzten Gebäude eine Sprachschule befand. Unter den vermissten Studenten sind vor allem Japaner und Chinesen.

Wiederaufbau dauert 10 Jahre

Am Dienstag vor einer Woche um 12.51 Uhr (Ortszeit) hatte ein Erdbeben der Stärke 6,3 die Südinsel Neuseelands erschüttert. Das Epizentrum lag nur wenige Kilometer von der belebten Innenstadt von Christchurch entfernt. Zahlreiche Bürogebäude, Kirchen und Häuser in der mit 350'000 Einwohnern grössten Stadt der Südinsel wurden stark beschädigt.

Der Wiederaufbau von Christchurch wird nach offiziellen Schätzungen mindestens zehn Jahre dauern. Die Arbeit werde bald beginnen, aber es handle sich um ein "grosses Projekt", das "mehr als zehn Jahre" brauchen werde, sagte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, David Carter, am Donnerstag.

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SDA-ATS