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Der Deckeneinsturz im Erlebnisbad des Berner Einkaufs- und Freizeitzentrums Westside ist noch nicht ganz geklärt. Immerhin können die Experten aber bereits einige Ursachen ausschliessen. Derweil will die Bernaqua-Betreiberin die betroffene Decke ersetzen.

Die fragliche Deckentechnik wurde einzig im Badebereich der Freizeitanlage Bernaqua auf einer Fläche von etwa 500 Quadratmetern verwendet, wie Anton Gäumann, CEO der Betreiberin Neue Brünnen AG, am Mittwoch vor den Medien in Bern ausführte.

In den übrigen Räumen des Bernaqua und auch des angrenzenden Einkaufszentrums kamen andere Techniken zum Zug.

Läuft alles nach Plan, soll der seit dem Vorfall von Mitte April gesperrte Badebereich im September wieder in Betrieb genommen werden. Der Deckeneinsturz hat laut Gäumann einen Schaden in Millionenhöhe verursacht.

Rost nicht schuld

Die Untersuchungsbehörden präsentierten am Mittwoch erste Erkenntnisse. Demnach ist der Absturz der Deckenelemente nicht auf Rost zurückzuführen, wie die Regionale Staatsanwaltschaft Bern-Mittelland und die Kantonspolizei Bern mitteilten.

Auch aussergewöhnliche Ereignisse wie etwa eine Erschütterung durch Erdstösse oder Mängel am Tragwerk des Gebäudes selber kommen kaum in Frage.

Die weiteren Untersuchungen konzentrieren sich deshalb auf die Planung und den Einbau der Tragkonstruktion der sogenannten abgehängten Decke. Diese Art von Decken wird jeweils unter eine vorhandene Decke als zweite Ebene montiert.

Bad gesperrt

Am Abend des 12. April stürzten über einem Schwimmbecken Deckenelemente aus 15 Metern Höhe ab. Ein Mann wurde von den Platten getroffen und musste ins Spital gebracht werden. Eine Frau konnte vor Ort medizinisch versorgt werden.

Das Bad im Erlebnis- und Freizeitzentrum Westside in Bern-Brünnen wurde 2008 eröffnet. Entworfen wurde die Anlage vom amerikanischen Stararchitekten Daniel Libeskind.

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SDA-ATS