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Pakistans Informationsministerin Maryam Aurangzeb kündigt die Volkszählung im Lande an.

KEYSTONE/AP/ANJUM NAVEED

(sda-ats)

In Pakistan beginnt die erste Volkszählung seit fast 20 Jahren. Den letzten Zensus gab es 1998, damals waren 132 Millionen Pakistaner registriert worden. Heute sollen es um die 200 Millionen sein.

Damit gilt Pakistan als eines der bevölkerungsreichsten Länder der Welt. Die Mega-Übung in Statistik dauert zehn Wochen und wird im Staat der vielen Extremisten von 175'000 Soldaten gesichert. 91'000 Zähler laufen 168'200 sogenannte Blöcke mit bis zu 250 Häusern ab und stellen Fragen zu Alter, Bildungsgrad, Religion oder Muttersprache.

Pakistan ist eines der ärmsten und unsichersten Länder der Welt. Die neuen Daten können helfen, Ressourcen fairer zu verteilen. Weil sie aber auch Einfluss haben auf die Verteilung von Geld an Gemeinden und Sitze im Parlament, war der Zensus auch zum Polit-Drama geworden.

Herrschende Eliten und ethnische Gruppen fürchten zum Beispiel angesichts neuer Daten zur starken Verstädterung im Land oder zur Zusammensetzung von Provinzbevölkerungen den Verlust von Einfluss oder Machtverschiebungen.

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SDA-ATS