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Erste Weichenstellung für Tiefbahnhof Luzern

Dieser Inhalt wurde am 29. November 2009 - 14:31 publiziert
(Keystone-SDA)

Luzern - Der Kanton Luzern kann die Planung eines Tiefbahnhofs in Luzern starten. Das Volk hat 20 Millionen Franken bewilligt, mit denen das Vorprojekt vorfinanziert und beschleunigt wird. Ob der Bund den Bahnhof bauen will, bleibt aber trotz dieses Engagements offen.
Die Stimmberechtigten hiessen den Sonderkredit mit 96'501 zu 32'795 Stimmen gut. Die Stimmbeteiligung betrug 52,55 Prozent.
Der Bahnhof Luzern gehört zu den grössten der Schweiz. Allerdings hat er seine Leistungsgrenze erreicht. Ein Hindernis ist die bloss zweispurige Bahnhofszufahrt, ein anderes die nur einspurige Strecke zwischen Luzern und Ebikon, das der am stärksten frequentierten Linie nach Zug-Zürich zur Verfügung steht.
Der Bahnhof soll deshalb mit einem Tiefbahnhof für die Züge von und nach Zürich ergänzt werden. Von Ebikon aus wird ein 3,5 Kilometer langer Doppelspurtunnel unter der Stadt und dem Seebecken in den neuen, über vier Gleise verfügenden Bahnhof führen.
Die Realisierung des Tiefbahnhofs dürfte über eine Milliarde Franken kosten. Luzern möchte, dass das Projekt in das Ausbaupaket "Bahn 2030" aufgenommen wird. Mit der Vorfinanzierung des Vorprojektes soll unterstrichen werden, wie wichtig dem Kanton das Vorhaben ist.
In einer zweiten Abstimmung hiessen die Stimmberechtigten den Aufbau des Sicherheitsfunknetzes Polycom gut. Dieses wird gesamtschweizerisch eingeführt und ermöglicht es Polizei, Zivilschutz, Feuerwehr und anderen Organisationen, einfach miteinander zu kommunizieren. Der Kredit über 54,8 Millionen Franken wurde mit 87'205 zu 38'716 Stimmen gutgeheissen.

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