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Die Volksmusik-Szene feiert das Eidg. Jodlerfest im Juli abseits vertrauter Pfade: In Davos und Klosters im Bündnerland, wo Jodeln, Alphornblasen und Fahnenschwingen weniger breit verankert sind als etwa in der Innerschweiz. Dennoch werden bis zu 100'000 Besucherinnen und Besucher erwartet.

"Es dürfte der grösste je in Davos durchgeführte Anlass werden", erklärte OK-Präsident Tarzisius Caviezel am Donnerstag vor den Medien in Zürich. Er sprach von "perfekten Voraussetzungen" um ein solches Fest erfolgreich durchführen zu können. Kulturminister Alain Berset kündigte gemäss Organisatoren bereits seinen Besuch an.

Die Anreise möge für viele Volksmusik-Freunde etwas weiter sein als bei früheren Ausgaben der Grossveranstaltung - "aber schon die Bahnreise allein lohnt sich", betonte Karin Niederberger, die Präsidentin des Eidgenössischen Jodlerverbandes.

Die Organisatoren warten mit Neuerungen im Programm auf. Während bisher lediglich die Handorgel als Begleitinstrument zugelassen war, sind freie, nicht bewertete Vorträge von Sängerinnen und Sängern neu auch mit andern Begleitinstrumenten, etwa der Gitarre, gestattet.

Anspruchsvolle Logistik

Geboten wird am Sonntag, 6. Juli, dem letzten Tag des Festes, zudem ein Gesamtchorlied der Bündner Aktiven aller Sparten. Insgesamt kommen an der Veranstaltung, die am 3. Juli beginnt, 9000 Aktive zum Einsatz, die gemäss Programm über 1300 Vorträge darbieten.

In zehn Lokalen werden die Auftritte bewertet, an neun Plätzen kann frei musiziert werden. Damit die Anreise der Aktiven sowie der Besucherinnen und Besucher reibungslos funktioniert, verkehrt die Rhätische Bahn (RhB) im Viertelstunden-Takt zwischen Landquart und Davos und hat auf weiteren Linien Extrazüge im Einsatz.

"Das Jodlerfest soll bereits in Landquart beginnen", erklärte der RhB-Leiter Produktion, Markus Barth. Musikalische Einlagen und Verpflegungsmöglichkeiten sollen an dem Verkehrsknotenpunkt Wartezeiten von rund 15 bis 30 Minuten verkürzen.

SDA-ATS