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Erstmals seit Jahrzehnten weniger als 300 Kinos in der Schweiz

Das Kinosterben hierzulande dauert an: Zum ersten Mal seit vielen Jahrzehnten weist die Statistik für das vergangene Jahr weniger als 300 Kinos in der ganzen Schweiz auf. Kaum verändert hat sich dagegen die Zahl der Säle und der Sitzplätze.

Es sind denn auch vor allem die kleinen Kinos, die verschwinden, wie aus Unterlagen des Bundesamtes für Statistik (BFS) vom Donnerstag hervorgeht. Noch immer allerdings haben 211 von 299 Schweizer Kinos nur einen Saal. Eigentliche Multiplexe mit acht und mehr Sälen gibt es deren 12. Diese Zahl ist seit 2008 konstant.

Der Strukturwandel der Filmindustrie findet kontinuierlich statt. Zwischen 1966 - dem ersten Jahr der BFS-Statistik - und 1992 halbierte sich die Zahl der Kinos in der Schweiz von 635 auf 302. Anschliessend gab es bis 2004 wieder einen kleinen Aufschwung (auf 326 Kinos), seither hält der Abwärtstrend erneut an.

Die Zahl der Säle liegt seit Mitte der Nuller Jahre dagegen konstant bei rund 550. Sitzplätze, die in der Statistik seit kurzem ausgewiesen werden, gibt es in den hiesigen Kinos deren 110'000.

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