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Moderne Front in altem Ambiente: Der Erweiterungsbau des Museo di Val Verzasca wird am Samstag eingeweiht.

Museo di Val Verzasca

(sda-ats)

Das Etnografische Museum in Sonogno im hinteren Verzascatal wird um einen modernen Anbau ergänzt. Ab diesem Wochenende sollen die Besucher dort den alten Lebensweisen im Tal nachspüren können.

Das neue Gebäude mit einer grossen Glasfront wurde neben der historischen Casa Genardini aus dem 18. Jahrhundert errichtet. Sie bilden nun zusammen einen Museumskomplex, der eine Seite des zentralen Platzes in Sonogno TI abschliesst. Insgesamt wurden laut den Organisatoren 587'000 Franken in den Anbau und die dazugehörige Ausstellung investiert.

Im ersten Stock des Anbaus soll die historische Bedeutung der "Transhumanz" oder Wanderweidewirtschaft thematisiert werden. Im Zentrum steht dafür eine dreidimensionale Karte, welche die saisonalen Wechsel von Berg und Tal der bäuerlichen Bevölkerung aufzeigt. Sie pendelte zwischen den Anbaugebieten in der Ebene, den Ortschaften im Tal und den Alpbetrieben im Gebirge.

Ebenfalls sichtbar gemacht werden soll das Vorrücken des Waldes an nicht mehr bewirtschafteten Hängen. Die Besucher erwarte ein Landschaftsmodell des Verzascatals, auf das historische Aufnahmen projiziert werden sollen, sagte Veronica Carmine auf Anfrage. Sie ist die Museumskuratorin in Sonogno. Auf diese Weise solle unter anderem die Lebenswelt des Tals vor dem Bau des Verzasca-Staudamms im Jahr 1965 veranschaulicht werden.

Wildheuen im steilen Gelände

Mit anpacken dürfen die Besucher dann im Ausstellungsbereich "Das Wissen in den Handgriffen". Sie entdecken dort das Arbeitsprogramm der früheren Talbewohner: Das Binden der Ruten im Weinberg, das Dreschen der Kastanien oder das Wollespinnen. Für das Wildheuen wird sogar extra ein steiles Gelände simuliert.

Zur offiziellen Einweihung am Samstag werden auch der Tessiner Regierungspräsident Manuele Bertoli (SP) und der Präsident des Tessiner Grossen Rats Fabio Badasci (Lega) erwartet. Präsidiert wird das Museo Val Verzasca von Lorenzo Sonognini, der ebenfalls Direktor des Monte Verità in Ascona ist.

Das Museum wird anschliessend bis 31. Oktober geöffnet sein - die Öffnungszeiten sind von Dienstag bis Sonntag von 11 bis 16 Uhr.

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SDA-ATS