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Tallinn - Nach dem Wechsel zum Euro hat in Estland das letzte Stündlein der dortigen Währung Krone geschlagen. Die ausgedienten Scheine werden trotz miserablem Heizwert zu Briketts gepresst und im Tallinner Fernheizwerk verfeuert.
Dieses Schicksal der alten Währung enthüllte Rait Roosve, der Sicherheitschef bei der estnischen Nationalbank, am Dienstagmorgen am estnischen Fernsehen.
Die Nationalbank habe sich für diese Vernichtungsmethode entschieden, nachdem sich andere Varianten aus verschiedenen Gründen als nicht machbar erwiesen hätten, erklärte Roosve.
Unter anderem hätten die Zentralbanker erwogen, die Banknoten zu schreddern und als Isolationsmaterial für Häuser zu verwenden. Diese Idee sei jedoch aus hygienischen Gründen verworfen worden.
Estland führte am 1. Januar als 17. Mitglied der Euro-Zone die europäische Einheitswährung ein. Die allgemeine Zustimmung dazu war kurz vor dem Termin in Umfragen auf rund die Hälfte der Bevölkerung zurückgegangen. Die Esten fürchten sich besonders vor Preissteigerungen. Weiter nannten viele nationalen Identitätsverlust als Grund für ihre Euro-Skepsis.

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SDA-ATS